Der Schwarzwaldverein Schiltach und Schenkenzell hielt seine Hauptversammlung ab.
Im Rückblick auf das Jahr gaben die Fachwarte des Vorstandsgremiums ihre detaillierten Berichte ab. Die Kassiererin Gerlinde Götz konnte eine ausgeglichene Bilanz aufzeigen und sieht den Verein finanziell auf festen Beinen. 22 Mitglieder nahmen an der Versammlung teil.
Der Wanderwart Christian Stolzenberg konnte auf eine stolze Erfolgsbilanz von 31 Wanderungen/Veranstaltungen mit seinen elf Wanderführern zurückblicken. Der Ausblick auf die kommende Saison 2026/2027 verspricht ebenfalls allen Wanderfreunden ein gutes und abwechslungsreiches Programm, über das der neue Wanderplan informiert.
Über eine rege Tätigkeit mit Seminaren, Fachtreffen und Kulturveranstaltungen auf Bezirks- und Verbandsebene informierte der Fachwart Heimat- und Kulturpflege Marcus Löffler. Die Exkursionen und Gemeinschaftsveranstaltungen mit sachkundigen Fachvorträgen fand auch bei den benachbarten Ortsvereinen reges Interesse.
Auf dem Jahresprogramm des Naturschutzwartes Peter Hettich stand die Pflege, Herstellung und Reparatur von Vogelkästen, Nisthilfen, Hohlen, Brutkästen und Insektenhotels.
Wanderzwerge und Wichtel
Insgesamt 13 durchgeführte Veranstaltungen mit über 150 Teilnehmern bei den Jüngsten des Vereins, den Wanderzwergen, konnte die Familienleiterin Kathrin Haberer verbuchen. Ein herausragendes Ereignis in der Familiengruppe war die Gründung der Kinderwagengruppe Waldwichtel mit ihrer Leiterin Judith Angenendt. Beide Gruppen, die Wanderzwerge und die Waldwichtel, stellen wichtige Pfeiler des Vereins und sollen die langfristige Zukunft des Vereins sichern.
Die Arbeit der Wegewarte Michael Götz, Helga und Karl Obermüller stellt wohl wie jedes Jahr den aufwendigsten Teil der Vereinsarbeit. In den Gemarkungen Schiltach und Schenkenzell müssen insgesamt 165 Kilometer registrierte Wege markiert, gepflegt, freigeschnitten und kontrolliert werden. Die wenigsten Wanderer machen sich wohl Gedanken über diese ehrenamtlich Tätigkeit des Schwarzwaldvereins.
In seinem abschließenden Bericht informierte Koch zunächst über den kontinuierlichen Mitgliederschwund des Hauptvereins und den sich daraus ergebenden schwierigen finanziellen Spielraum zur Bewältigung seiner vielfältigen Aufgaben. In der 90-er Jahren noch mit über 90 000 Mitgliedern, ist jetzt die Schmerzgrenze von 50 000 Mitgliedern erreicht. In vielen Veranstaltungen und Seminaren versucht das Präsidium des Hauptvereins diesem Trend entgegen zu wirken.
Lage des Ortsvereins
Zur Lage des Ortsvereins Schiltach lobte Koch die solide Arbeit seiner 18 Vorstandskollegen. Alle Positionen der Fachbereiche seien vollständig und gut besetzt und würden mit ihrer guten Vereinsarbeit den Grundpfeiler des Vereins bilden. Die Mitgliederzahl hält sich seit Jahren noch auf gleichem Niveau, bei langfristiger Betrachtung wird sich jedoch die demografische Entwicklung negativ auf die Entwicklung der Mitgliederzahl auswirken.
Bei den Wahlen wurden einstimmig in ihrem Amt bestätigt: Erster Vorsitzender Karl-Heinz Koch, zweiter Vorsitzender Matthias Götz, Wanderwart Christian Stolzenberg, Turmwart Günther Möhring und Rechnungsprüferin Marita Waidele. Helga Obermüller wurde als Beisitzerin neu in den Vorstand gewählt.
Der Vorsitzende dankte den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Martin Janetzko als Beisitzer und Günther Möhring als Festwart für ihre geleistete Arbeit.
Bei den anschließenden Ehrungen konnten von den sieben Mitgliedern nur drei Personen anwesend sein. Der Vorsitzende dankte auch ihnen für ihre langjährige Treue zum Verein. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde in Abwesenheit Jürgen Funk geehrt. Ausgezeichnet für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Gertrud und Willi Heinzmann, Ilse und Hermann Schorn (abwesend) und Ulrich Wolber (abwesend). Geehrt für 60 Jahre Mitgliedschaft wurde Hans Homberg.