Thomas Wetzel (von links), stellvertretender Vorsitzender des Schwarzwaldvereins Kleines Wiesental, mit Roswitha Stoll, Manfred Leonhardt, Dieter Hördt, Brigitte Gsellinger (erste Vorsitzende) und Rudi Stoll, die das Bronzene Ehrenzeichen für langjährige Tätigkeit für den Schwarzwaldverein Kleines Wiesental erhalten haben. Manfred Leonhardt hat bei der Mitgliederversammlung auch das Goldene Treueabzeichen bekommen. Foto: Christoph Schennen

Bei der Jahreshauptversammlung des Schwarzwaldvereins Kleines Wiesental wurde die Wanderungen im kommenden Jahr vorgestellt. Bernd Haas plant die nächste Marathon-Tour.

Der Schwarzwaldverein (SWV) plant für 2026 wieder zahlreiche Touren. Das hat Heinz Gsellinger bei der Jahreshauptversammlung am Sonntag in der Halle in Wieslet mitgeteilt. Geplant sind zwei Schneeschuhtouren beziehungsweise Winterwanderungen, eine vom Ebnet, die zweite vom Lipple mit der Ortsgruppe Kandern, mit der die Wiesentäler auch durch die Heißbachschlucht und auf den Sagenweg wandern wollen. „Mit den Wanderfreunden Soultz wird im Elsass gewandert“, kündigte er an. Stattfinden soll ein Wanderwochenende im Donautal, eine Zwei-Tages-Radtour von Brug an den Zuger See, Wanderungen am Brienzer See, im Schweizer Jura und im Schwarzwald, auf dem Dachserlebnisweg und zum Fliegerwrack. Eine Fahrradtour führt an den Nonnenmattweiher. Jörg Schultheiß bietet eine Alpenwanderung zum Sigriswiler Rothorn an, Bernd Haas toppt seine diesjährige Marathonwanderung im Kleinen Wiesental mit einer 70 Kilometer langen Tour von Fahrnau zum Titisee.

 

Harzklub kommt zu Besuch

Es gibt auch wieder Spieleabende und einem Spielnachmittag im August in der Bücklebodenhütte, dessen Dach der Schwarzwaldverein sanieren will. Der Wanderclub sammelt derzeit Spenden für diese Maßnahme. Die Materialkosten belaufen sich auf 4700 Euro, ein örtlicher Handwerker und einige Sallnecker wollen das Dach sanieren ohne dafür eine Rechnung zu stellen.

Der nächste Spielabend ist am Samstag, 15. November, um 19 Uhr in der Zugenbachhütte. Manfred Leonhard lud die Wiesentäler zu den Wandertagen mit dem Harzklub Zweigverein Tanne vom 1. bis 4. Oktober ein. Schriftführerin Yvonne Rünzi blickte auf die Wanderungen in diesem Jahr zurück.

Die Vorsitzende Brigitte Gsellinger teilte mit, dass der Verein fünf Familien und ein Mitglied neu werben konnte, fünf Mitglieder und eine Familie sind ausgetreten.

Sie dankte Wegewart Martin Kropf für die Anbringung und Ergänzung von Rauten an den Bäumen.

Kassenprüfer Wolfgang Trinler kritisierte die hohen Abgaben an den Hauptverein, die seinen Angaben zufolge zwei Drittel der Einnahmen umfassen. Helmut Müller, Vorsitzender des SWV-Bezirks Markgräflerland, entgegnete ihm, der Schwarzwald-Hauptverein habe in die digitale Verwaltung investiert und gleichzeitig Kostenreduzierungen vorgenommen. Weniger Kosten habe man nun laut Müller zum Beispiel bei der Produktion der Vereinszeitschrift.

Wahlen und Ehrungen

Werner Roser berichtete von den Aktivitäten der Seniorengruppe. „Wir sind langsamer unterwegs, aber dafür länger in den Wirtschaften“, sagte augenzwinkernd. 2026 sind zehn Wanderungen geplant: sie führen zur Wolfsschlucht, nach Kandern, rund um Hasel (ohne Besichtigung der Höhle), zum Scheinberg (Maulburg), nach Kühlenbronn und Wambach. Ein Wanderung startet am Parkplatz Scheideck. Der Ausflug führt an den Vierwaldstättersee, auf dem Wilhelm Tell, von seinen Fesseln befreit, das Schiff steuerte, das ihn in den Kerker einer Burg in Küssnacht befördern sollte. Ein Grillfest gibt es an der Zugenbachhütte.

Bei den Wahlen wurden die Amtsinhaber bestätigt: Marianne Klöppner bleibt Rechnerin, Heinz Gsellinger Wanderwart und Skiwanderwart, Martin Kropf aus Stockmatt Wegewart, Elke Leonhardt Fachwartin für Öffentlichkeitsarbeit, Ernst Herold Naturschutzwart, Rolf Leisinger Wart der Bücklebodenhütte und Manfred Leondhardt Wart der Silberberghütte. Dieter Kiefer wurde zum zweiten Kassenprüfer gewählt.

Dieter Hördt wurde mit dem silbernen Treueabzeichen (25 Jahre) und Manfred Leonhardt und Ernst Niefenthaler mit dem goldenen Treueabzeichen (50 Jahre) ausgezeichnet. Das bronzene Ehrenzeichen für langjährige Tätigkeit erhält man, wenn man mindestens fünf Jahre zum Wohl des Vereins gewirkt hat. Damit wurden Manfred Leonhardt, Dieter Hördt, Roswitha Stoll, Rudi Stoll und Brigitte Gsellinger geehrt.