Der Vorstand des Heimat-und Gewerbevereins im renovierten Schnitzersepp-Saal des Triberger Schwarzwaldmuseums (von links): Susanne und Hans-Joachim Schulte, Werner Schneider, Siggi und Laura Heim, Klaus Nagel, Carsten Sieber, Andreas Brunner-Schwer und Nikolaus Arnold von der Stadt Triberg. Foto: Valentin Nagel

Der Heimat- und Gewerbeverein ist Träger des Schwarzwaldmuseums, das aber seit vergangenem Jahr von der Stadt betrieben wird. Das Miteinander mit der Stadt wurde in der jüngsten Vereinsversammlung gelobt.

Triberg - In der Versammlung des Heimat- und Gewerbevereins Triberg wurden die Mitglieder über die Vereinsaktivitäten der vergangenen beiden Jahre informiert.

Seit dem 1. Januar 2021 betreibt die Stadt Triberg das Schwarzwaldmuseum als Pächter, um ihr touristisches Angebot zu erweitern. Die gestiegenen Besucherzahlen bestätigen, dass so erfolgreich einer neuer Weg eingeschlagen wurde. Allein im August 2022 konnte Vorsitzender Carsten Sieber von 10 000 Besuchern berichten, das sind mehr als 300 Besucher täglich. Überhaupt laufe die Zusammenarbeit zwischen dem Heimat- und Gewerbeverein und der Stadt Triberg reibungslos und stelle für beide ein Zugewinn dar.

Betreiber des Museumscafés auch als Hausmeister im Einsatz

Schriftführer Klaus Nagel berichtete den Mitgliedern von den Maßnahmen, die im und um das Museum herum durchgeführt wurden. Die marode Holzterrasse des Museumscafés konnte von ehrenamtlichen Helfern abgebaut und entsorgt werden, bevor eine Baufirma die Museumsterrasse fachkundig pflasterte. Dies sei Voraussetzung gewesen, um einen Betreiber für das Museumscafé zu finden. Manfred Musat, der neue Betreiber des Cafés, ist nun auch als Hausmeister für den Heimat- und Gewerbeverein tätig, denn in einem Museum fallen nahezu täglich Arbeiten an.

Auch an der Außenfassade und im Inneren des Museums konnten viele Renovierungsarbeiten durchgeführt werden. Die Fenster im Schnitzerseppsaal sind renoviert. Erst vor Tagen erhielten der holzgeschnitzte Saal und die dortige Vitrine eine neue Beleuchtung, die die imposanten Bildhauerarbeiten von Karl Josef Fortwängler eindrucksvoll zur Geltungen bringen. Neu ist auch ein eigener Ausstellungsraum über die ehemalige Triberger Jahresuhrenfabrik. Das weltgrößte Walzen-Orchestrion, das nach aufwendiger Rundumerneuerung erst vor kurzem fertiggestellt wurde, konnte zur Versammlung von den Mitgliedern erstmals wieder in seiner gewaltigen Klangfülle erlebt werden. Auch die Turmuhr an der Außenwand des Schwarzwaldmuseum ist jetzt wieder voll funktionsfähig.

Wechsel im Amt des Kassierers

Susanne Schulte und Hans-Joachim Schulte gaben ihren letzten Kassenbericht ab, der von Stefan Blank und Michael Hummel geprüft wurde. Mit Präsenten und Urkunden bedankte sich der Vorstand für die langjährige ehrenamtliche Tätigkeit der beiden, was die Mitglieder mit ihrem Applaus bekräftigten.

Nikolaus Arnold nahm anschließend für die Stadt Triberg die Entlastung des gesamten Vorstands vor. Zukünftig wird die Kassengeschäfte Erik Schierack übernehmen, der einstimmig von der Versammlung gewählt wurde. Insgesamt zeigten sich alle Mitglieder erfreut über die positive Entwicklung des Triberger Schwarzwaldmuseums.