Tim Assmann, Adrian Engstler, Christoph Kessler und Alexander Kessler (von links) haben in Bräunlingen viel vor. Foto: Assmann

Vier Ausnahmeläufer aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis tun sich zusammen. Das klare Ziel von Tim Assmann, Adrian Engstler (beide TV Villingen) und den Brüdern Christoph und Alexander Kessler (Donaueschingen) beim Schwarzwald-Marathon am Sonntag in Bräunlingen: Sieg!

Der Hirsch ziert die Mitte des neuen Trikots, ist nicht zu übersehen. Unter den Hörnern baumeln eine Stoppuhr und Laufschuhe. Im Hintergrund sind zahlreiche grüne Bäume zu sehen. „Und auf der Rückseite sind unsere Namen darauf“, gibt Tim Assmann vor diesem besonderen Debüt preis.

 

Das Trikot

Auch einen Teamnamen hat sich das Quartett bereits ausgesucht. „SWB-Hope-Fäller“, sagt und lacht 1500-Meter-Ass Tim Assmann. Der Name würde natürlich auf den Schwarzwald-Baar-Kreis anspielen.

„Und wir wollen die Hoffnungen der anderen Teams auf einen Sieg fällen“, stellt der Villinger Mittelstreckler klar, dass an Sonntag für die vier Schwarzwälder beim „Heimspiel“ in und rund um Bräunlingen nur der erste Platz zählt. Das müssen klar der Anspruch sein, verweist Assmann auf die großen Erfolge des Quartetts.

Das Quartett

In der Tat: Christoph Kessler (LG Region Karlsruhe) war nicht nur schon deutscher Meister über 1500 Meter, sondern hat auch bereits an Welt- und Europameisterschaften teilgenommen.

Bruder Alexander Kessler hat die 1500 Meter auch schon deutlich unter der Marke von vier Minuten absolviert. Adrian Engstler belegte in diesem Jahr über die 800 Meter bei der DM den vierten Rang, schrammte nur knapp an Bronze vorbei.

Das Trikot des Quartetts. Foto: Assmann

Tim Assmann stand bei nationalen Titelkämpfen schon mehrfach auf dem Podest. „Allerdings war ich in diesem Jahr mit meinen Zeiten nicht ganz so zufrieden“, wollte der Villinger die Marke von 3:40 Minuten eigentlich unterbieten.

Die Staffel

Nun also ziehen die Schwarzwälder am Sonntag an einem Strang. „Ich starte mit den zwölf Kilometern, dann übernimmt Alexander für die sechs schweren Kilometer bergauf. Christoph legt dann 18 Kilometer nach, bevor Adrian die letzten sechs Kilometer in Angriff nimmt“, hofft Tim Assmann, dass die Staffelkontrahenten das Trikot mit dem markanten Hirsch nur von hinten gesehen haben.