Autos parken an einer Straße vor einem verschneiten Wald im für Ausflügler beliebten Gebiet Mummelsee im Schwarzwald. Foto: Benedikt Spether/dpa

Maßnahmen gegen Gedränge und Verkehrschaos. Zustände vor allem auf B 500 "extrem". Mit Video

Offenburg - Angesichts des andauernden Ansturms von Ausflüglern auf den verschneiten Schwarzwald wollen die örtlichen Behörden und die Polizei gemeinsame Maßnahmen gegen Gedränge und Verkehrschaos ergreifen. Dazu sollte es am Dienstagnachmittag ein Treffen geben, wie ein Sprecher des Ortenaukreises sagte. Im Gespräch seien etwa Straßensperrungen.

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An dem Treffen sollten demnach Vertreter der Straßenverkehrsbehörden des Ortenaukreises, des Landkreises Rastatt und der Städte Baden-Baden und Bühl sowie die Polizei Offenburg teilnehmen.

Zustände vor allem auf B 500 "extrem"

Der Sprecher sagte, die Zustände vor allem auf der B 500 seien zuletzt "extrem" gewesen. Seine Behörde appelliere an die Bürger, sich an die Regeln zu halten, nicht nur an die Corona-Regeln, sondern auch an die des Straßenverkehrs. Wenn die Parkplätze voll seien, müssten die Menschen umdrehen. Am Straßenrand zu parken sei verboten.

Auch nahe Kaltenbronn im Landkreis Calw kam es zum Ansturm auf die Schneehänge:

Am vergangenen Wochenende waren erneut zahlreiche Autofahrer in die Ausflugsgebiete im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb geströmt. Staus und überfüllte Parkplätze waren die Folge. Appelle von Polizei und Politik, beliebte Ziele nicht mehr anzufahren, waren bislang meist verhallt.

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