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Schwarzwald-Baar Reiner wird Nachfolger von Hoch

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Gotthard Reiner ist neuer Präsident der Handwerkskammer Konstanz. Foto: SB-Archiv

Schwarzwald-Baar-Heuberg - Der Trend zeichnete sich ziemlich früh ab, am Mittwoch bei der 87. Vollversammlung der Handwerkskammer Konstanz in der Tuttlinger Stadthalle.

Eigentlich sollte Meinrad Schmidt aus VS-Weilersbach in seiner Funktion als Vize-Präsident einen Rechenschaftsbericht abstatten. Das tat er auch, aber noch mehr machte er Politik: Schmidt, Vertreter der Arbeitnehmer, beschuldigte Jürgen Faden (Konstanz), den zweiten Bewerber um das höchste Amt der Handwerkskammer Konstanz, er nehme die Arbeitnehmer-Seite nicht ernst.

Ganz anders Gotthard Reiner: Mit ihm klappe die Zusammenarbeit gut und reibungslos. Damit war gleich zu Beginn eine wegweisende Marke gesetzt, denn die Arbeitnehmer stellen 13 von insgesamt 39 Sitzen der Vollversammlung. Faden, 53 Jahre alt, ebenfalls Vize-Präsident und Chef eines Geschäfts für Elektrotechnik in Konstanz, zeigte sich überrascht ob des Angriffs, versuchte aber Haltung zu zeigen: "Ich kann nicht verstehen, warum Sie das hier bringen", sagte er zu Schmidt.

Doch der legte in der Frage-Runde noch nach: Faden habe als geschäftsführender Präsident nach dem Tod von Bernhard Hoch die Arbeitnehmer-Vertreter abfällig behandelt. "Mich hat das richtig gekränkt", betonte Meinrad Schmid. Jürgen Faden versicherte: "Jeder wird von mir gleich behandelt."

Gotthard Reiner verwies in einer sehr eloquenten Rede auf seinen Erfahrungsschatz – als Chef eines Elektro-Betriebs, als aktives Mitglied in mehreren Vereinen, als Tuttlinger Kreishandwerkskmeister und als Mitglied in unterschiedlichen Gremien.

Dem 61-Jährigen gelang es auch, seine integrativen Fähigkeiten deutlich zu machen. "Ich stehe für eine offene, demokratische Kammer-Kultur", betonte er. Mit ihm werde es keine Erhöhung der Beiträge geben.

Wichtig sei es, die Strukturen in der Verwaltung, mit derzeit 120 Mitarbeitern, weiterhin zu verschlanken, gleichzeitig aber die Beratungsleistungen zu erhalten. Entscheidende Bedeutung werde der neuen Bildungsakademie in Singen zukommen.

 

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Cornelia Spitz

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