Erfolgreiche Spieler und Spielerinnen aus dem Bezirk Schwarzwald: Lara Reinhardt (Mönchweiler/links) war Beste ihres Teams in der Oberliga. Stefan und Jochen (Mitte) Burt (Furtwangen/Schönenbach) waren bestes Verbandsligadoppel. Foto: Maier Foto: Schwarzwälder-Bote

TischtennisDamen aus St. Georgen und Herren aus Furtwangen/Schönenbach glänzen

Von Dagobert Maier

Der Tischtennisbezirk Schwarzwald kann zufrieden sein: Für zwei tolle Abschlussplatzierungen im oberen Drittel der südbadischen Verbandsliga sorgten die TTG Furtwangen/Schönenbach (Männer, 3. Rang) und der TV St. Georgen (Damen-Vizemeister).

Dagegen steht allerdings der Oberligaabstieg der Damen des TTSV Mönchweiler. Dass es die Damen aus Mönchweiler nach ihrem Aufstieg aus der adenligatabellendritter in der starken Oberliga sehr schwer haben und das ganze Jahr über gegen den Abstieg kämpfen würden, war erwartet worden. "Für uns ist es ein Abenteuer in einer so hohen Klasse zu spielen", sagte Jürgen Reinhardt (Mönchweiler) vor der Runde, was sich in den Spielen auch bestätigte. In den meisten Begegnungen hatten die Damen keine Siegchance. Nur gegen den Mitaufsteiger Weinheim/West gelang ein Auswärtssieg, sowie zwei Punkteteilungen (7:7) gegen Ispringen und Willstätt.

Wie erwartet war Lara Reinhardt mit dem Bilanzwert 4509 die beste Spielerin ihrer Mannschaft vor Louisa Klausmann (1991) und Heike Szulerski, die 387 Punkte schaffte.

Eigentlich wollten die jungen Spielerinnen des TV St. Georgen als Aufsteiger aus der Landesliga nur einen gesicherten Mittelfeldplatz in der südbadischen Verbandsliga anstreben. Doch schon nach den ersten Begegnungen zeigte sich, dass sie oben mitspielen können. Nur gegen die Übermannschaft und den vorprogrammierten Meister TTC Emmendingen gab es Niederlagen und zum Rundenschluss noch gegen Rastatt, als der Vizetitel bereits feststand.

Im Aufstiegsspiel als Vizemeister in die Badenliga unterlagen sie gegen den TV Britzingen knapp mit 5:8 Punkten. Der Verbandsliga-Vizetitel ist trotzdem ein herausragender nicht erwarteter Erfolg für die vier jungen Spielerinnen, die alle eine hohe positive Bilanzsumme aufweisen, wobei die noch Jugendliche Natalie Obergfell mit ihrer Bilanzsumme 72 als Viertbeste der Verbandsliga, herausstach. Nicht viel schlechter war ihre Schwester Anne-Kathrin, mit der Bilanzsumme von "plus 53", noch vor Marina Geiger (36) und Vanessa Wille (32). Im Doppel verloren Natalie und Marina bei 16 Siegen nur drei Spiele.

Jochen Burt von der TTG Furtwangen/Schönenbach ist zweitbester Verbandsligaspieler, womit er einen großen Anteil am dritten Verbandsligaabschlussrang seiner Aufsteigermannschaft hatte. Mit seinem Bilanzwert von "plus 92" – nur Carlos Arcila aus Singen war mit "plus 103" besser – und 33 Einzelsiegen, bei nur sieben Niederlagen an der Spitze, unterstrich er sein überragendes Spielkönnen an den Platten. Auch sein Bruder Stefan Burt gehört zu den zehn Besten, denn mit Bilanzwert "plus 45" liegt er auf Rang zehn der Verbandsligaspielerbilanz. Ihnen am nächsten kamen der noch Jugendliche Lasse Barth ("plus 31") und Martin Kirner ("plus 17").

Die früheren südbadischen A-Doppelmeister Jochen/Stefan Burt spielten als bestes Verbandsligadoppel den Bilanzwert von "plus 24", bei 26 gewonnen und nur zwei verlorenen Doppeln.

In der kommenden Saison 2014/15 kommen mit den TTF Stühlingen bei den Damen und der DJK Villingen bei den Herren zwei weitere höherklassige Mannschaften aus dem Tischtennisbezirk Schwarzwald in der Verbandsliga hinzu.

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