Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Schwarzwald-Baar-Kreis Warn-App hat inzwischen drei Millionen Nutzer

Von
Nina warnt vor Katastrophen. Foto: Ulm

Schwarzwald-Baar-Kreis - Anfang des Jahres, so erklärte Arnold Schuhmacher, der Leiter des Amtes für Katas­trophenschutzes, sei ihm klar geworden, dass es äußerst wichtig sei, die Bevölkerung schnell mittels einer App zusätzlich zu herkömmlichen Warnsystemen zu informieren.

Drei Millionen Nutzer hat inzwischen die Warn-App Nina (Werbung: "Sirene in der Hosentasche") die vom Bundesamt für Katastrophenschutz entwickelt wurde. Der Amoklauf von München und das Hochwasser von Braunsbach 2016 veranlassten das Innenministerium, sich für die Warn-App Nina zur Verbreitung des Modularen Warnsystems des Bundes zu entscheiden, erklärte Sabine Fohler. Der Schwarzwald-Baar-Kreis beteilige sich mit insgesamt 30 Kreisen an der Forschungsphase zum Modularen Warnsystem. "Die allermeisten Warnungen kommen von der kommunalen Seite", so die Mitarbeiterin des Innenministeriums. "Wir stellen uns vor, es gibt eine mikrobiologische Grenzwertüberschreitung beim Trinkwasser in St. Georgen", schilderte Sabine Fohler einen Ernstfall, bei der Nina eingesetzt werden könnte. Die Warn-App ermöglicht direkten Zugriff auf Sirenen und Rauchmelder, aber auch auf Radio, TV, Print- und Online-Medien zur Verbreitung von Warnungen. "Es ist wichtig, dass man die Bevölkerung erreichen kann, es soll ja inzwischen mehr Smartphones als Menschen geben", erklärte Landrat Sven Hinterseh. ­Allerdings sei Nina nicht die einzige Möglichkeit, schränkte er ein.

Das modulare Warnsystem, dass dem Landkreis in der zweijährigen Testphase kostenlos zur Verfügung steht, sei "eine Super-Sache", findet Sigrid Fien (Freie Wähler). Edgar Schurr (SPD) wollte wissen, ob Nina auch Entwarnung gibt. Das wurde bestätigt. Armin Schott fragte nach, wie man die Spreu vom Weizen trenne. "Sie können sehr stark personalisieren", meinte Sabine Fohler. Ihr Kollege Holger Marschalek empfiehlt zum Beispiel, "markantes Wetter" bei den Warnungen auszuschalten. Manipulationssicherheit, Schutz vor Hackerangriffen und Verschlüsselung galten weitere Fragen. "Ein rechter Kerl hatte früher ein Messer in der Hosentasche, heute ist das kein Messer, sondern eine Sirene", brachte Ernst Reiser (Freie Wähler) es auf den Punkt.

 
 

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Kommentarregeln

Um Artikel kommentieren zu können, ist eine Registrierung erforderlich. Sie müssen dabei Ihren Namen sowie eine gültige E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben. Bei Abgabe Ihrer Kommentare wird Ihr Name angezeigt. Alternativ können Sie sich mit Ihrem Facebook-Account anmelden.

  1. Passwort vergessen?
Sie haben noch keinen Benutzer-Zugang? Jetzt registrieren!
  1. null

loading