HandballSt. Georgen möchte aber der Favoritenrolle gegen Gaggenau gerecht werden

(mfl). TV St. Georgen – SG Bad Rotenfels/Gaggenau (Samstag, 19.30 Uhr). Nach zweiwöchiger Spielpause empfängt der Tabellendritte aus St. Georgen das Schlusslicht aus Gaggenau. Für die Gastgeber gilt es, mit einem Sieg den dritten Platz zu verteidigen. Zuletzt erlebten die Gastgeber eine Berg- und Talfahrt. Sie mussten so nach schwankenden Leistungen, auch bedingt durch die Ausfälle einiger Stammkräfte, den Kontakt zum Spitzenduo abreißen lassen. Verfolger HSG Hardt sitzt dem TVS nun mit nur noch einem Punkt Rückstand im Nacken. So würden die Bergstädter gut daran tun, als Favorit das Heimspiel gegen die Spielgemeinschaft zu gewinnen.

Die SG startete stark in die Saison, holte in den ersten Begegnungen vier Punkte. Doch dann schlug das Verletzungspech beim Aufsteiger gnadenlos zu. Nach jedem Spiel hatte der Liga-Neuling weitere Ausfälle zu beklagen. Zu was die Gastgeber dennoch in der Lage sind, bewies die SG aber schon oft im bisherigen Saisonverlauf. Auch die St. Georgener taten sich lange Zeit sehr schwer. Sie gewannen das Hinspiel am Ende aber knapp mit 28:25.

Somit sind die Gastgeber gewarnt. "Wir konzentrieren uns von Spiel zu Spiel und nehmen jeden Gegner nicht auf die leichte Schulter. Die Liga ist ausgeglichen, was auch die Ergebnisse zeigen. Wir sind momentan in einer schwierigen Situation und müssen uns gegen jeden Gegner die Punkte hart erarbeiten", weiß TVS-Trainer Jürgen Herr. Von seiner Mannschaft fordert er eine konzentrierte Leistung über 60 Minuten. Das Trainerduo Jürgen Herr/Sven Waßmer möchte vor allem in der Abwehr wieder eine gute Leistung sehen. Die Gäste sollen mit einer robusten und aggressiven Deckung zu Fehlern gezwungen werden. Weiteren Rückhalt sollen die beiden Torhüter Dominik Bühler und Thomas Schwer geben. Im Gegenzug setzen die Bergstädter auf ihr bewährtes Tempospiel. Mit schnellem Umschalten von Abwehr auf Angriff soll der Gegner überlaufen werden. Um von Beginn an Selbstvertrauen zu tanken, müssen die Torchancen konsequent genutzt werden.

Personell ist die Lage beim Tabellendritten weiterhin angespannt. Dennoch hoffen Mannschaft und Trainer, mit Unterstützung der Zuschauer auf ein Erfolgserlebnis.

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