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Schwarzwald-Baar-Kreis Tür an Tür mit Robin Dutt

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Von Michael Bundesmann

Es geht für den gebürtigen Villinger Matthias Mink (43, früher Spieler bei DJK Villingen und FV Donaueschingen) die nächste Sprosse weiter hoch in seiner Trainerkarriere. Von Fortuna Köln wechselt er zu Bayer Leverkusen II – ist dort also Tür an Tür mit dem neuen Chefcoach Robin Dutt.Stimmungsvoller hätte für Matthias Mink sein letzter Arbeitstag nach 13 Jahren bei Fortuna Köln nicht sein können. Am Sonntag verteilte sein Team im "Finale" der NRW-Liga vor 10 000 Zuschauern beim neuen Meister Rot Weiß Essen kein einziges Geschenk – siegte mit 3:0. Am Abend gab es für das Fortuna-Team, guter Dritter im Schlussklassement, auf dem eigenen Vereinsgelände im Kölner Süden zusammen mit den Fans noch ein zünftiges Grillfest. Im Juni will Matthias Mink noch ein wenig ausspannen, unter anderem seine Heimatstadt Villingen besuchen – am 1. Juli schlägt er als Trainer von Bayer Leverkusen II ein neues Kapitel auf.

13 lange Jahre hielt der frühere Mittelfeldspieler Fortuna Köln die Treue. Sieben Jahre war er für den einstigen Dauer-Zweitligisten aktiv, zwei Runden lang Manager und jetzt vier Jahre erfolgreicher Trainer.

Mit den Kölner Kultklub in all den Jahren so verbunden zu sein, hatte auch ein wenig etwas von "Treue zu einem Fußball-Irrenhaus". Von der 2. Bundesliga gab es den Absturz hinunter bis in die Verbandsliga Mittelrhein. 2003 stand der Verein vor der Insolvenz, 2005 starb der pleite gegangene, einst große Mäzen Jean Löring.

Doch Matthias Mink liebt diesen Klub mit all seinen Facetten über alles. "Natürlich gab es hier auch viele schwarze Stunden, aber ich verdanke der Fortuna viel. Ich habe hier eine sehr gute Grundlage für meinen weiteren fußballerischen Weg legen können."

Allerspätestens vor zwei Jahren, als Mink erfolgreich die Prüfung zum Fußball-Lehrer ablegte, war klar, dass er weiter nach oben wollte. "Optimal wäre es natürlich gewesen, mit der Fortuna in die Regionalliga aufzusteigen. Als aber in diesem Frühjahr absehbar war, dass wir es nicht ganz schaffen, habe ich mich mit dem Vorstand darauf geeinigt, dass beide Seiten einen neuen Weg gehen", erzählt der sympathische Villinger.

Bayer Leverkusen zeigte schnell großes Interesse, nicht zuletzt weil Jürgen Gelsdorf, Chef des dortigen Nachwuchszentrums, Matthias Mink bereits als Spieler unter seinen Fittichen und seinen weiteren Weg intensiv verfolgt hatte. In Leverkusen ist der Villinger nun für den Talentschuppen der "Zweiten" in erster Linie natürlich ein Ausbildungstrainer – aber es ist für ihn als Nachfolger eines Ulf Kirsten eine "Riesenherausforderung".

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