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Schwarzwald-Baar-Kreis Stefanie Doll wiederholt Sieg

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Verbissener Kampf um den Tagessieg: Reiner Sprich (links) und Sieger Mamadou Sano. Fotos: Junkel Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Helmut Junkel

Die sechste Auflage des "Obereschacher Sport Weiß-Laufs" erfuhr am Mittwoch vor dem 1. Mai-Feiertag zur großen Freude des SV Obereschach mit 330 Startern eine neue Rekordbeteiligung.

Für den Hauptlauf über 12,5 Kilometer als zweiten Lauf der 17. Auflage des "Intersport-Denzer-Cups 2015" lagen 212 Meldungen vor.

Am Wettkampftag war trockenes und ideales Laufsportwetter beschieden. Wie schon beim Auftakt in Unterkirnach war das Starterfeld wieder mit vielen Neulingen bestückt. Bei den Herren fehlte am Start der zuletzt zweifache Cupsieger Alexander Grigo (LSG Schwarzwald Marathon). Wenn er heuer das "Triple" erkämpfen will, müsste er beim "Lauf an der Wutach" in Reiselfingen in die Serie einsteigen und alle sechs Läufe absolvieren.

Den Hauptlauf über 12,5 Kilometer mit Start- und Ziel beim Klubhaus des Sport-Vereins Obereschach nahmen über 190 Läuferinnen und Läufer auf. Schon kurz nach dem Start enteilten Mamadou Sano und Auftaktsieger Rainer Sprich (beide LT Pfohren) dem Feld und diktierten von der Spitze das Rennen. Die 15-köpfige Verfolgergruppe führte mit 40 Metern Abstand nach 600 Metern Manfred Kiene (FC Unterkirnach) vor Axel Kostenbader (TuS Bonndorf) und allen Top-Ten-Platzierten des Auftakts an. In der Gruppe befand sich auch die erste Anwärterin für den Tagessieg der Damen, Stefanie Doll (SV Kirchzarten). An ihrer Seite war über die gesamte Distanz Vater Charly bis ins Ziel, wo er ihr den Vortritt ließ. Beide liefen das Rennen als Test für den Schluchseelauf am zweiten Mai- Sonntag.

Bei den Herren wuchs der Vorsprung des Führungsduos auf die Verfolger stetig an. Schon zur Hälfte der Strecke war klar, dass Sano aus Gambia und Sprich den Tagessieg unter sich ausmachen würden. Auf dem letzten Kilometer hatte Sano noch Reserven und gab am Ende im Ziel nach 45:15,7 Minuten dem tapfer wehrenden Mitkonkurrenten nur um 3,1 Sekunden das Nachsehen.

Auf den weiteren Rängen gab es in der Verfolgergruppe noch Veränderungen. Dem hohen Anfangstempo mussten Kiene und Kostenbader nach fünf Kilometern Tribut zollen. Besser hatte sich Jörg Bieg (LT St. Georgen/M 45) das Rennen eingeteilt, der sich überraschend den dritten Rang eroberte (2:07,5 Minuten Rückstand). Er ließ im Ziel Karim Zeiß (LG Karlsruhe) um acht, Michael Stäb (FC Unterkirnach/M 50) um 27,9, Kiene um 33,7 und Tobias Herrmann (SV St. Märgen) um 48,4 Sekunden hinter sich.

Über drei Minuten büsste Lars Schweizer (LT Pfohren) als Achter und Vierter der starken M20-Klasse auf das Siegerduo ein. Die Top Ten vervollständigten Kostenbader und Laurent Dupire (CSAG Donaueschingen/M35). Knapp danach lief Stefanie Doll in 50:04,5 Minuten ins Ziel – und damit nach 2012 und 2014 zum dritten Tagessieg, gefolgt von Vater Charly Doll als Bester der M60.

Als 14. im Ziel überraschte der 18-jährige Marcel Schmid, der in der U20 mit Thore Göbel (beide LSG Schwarzwald-Marathon) zum Doppelerfolg kam. Vater Dietmar Göbel (2,6 Sekunden zurück) trug sein Scherflein dazu bei. Zwischen den beiden Jugendläufer hatte sich Alexander Färber (SV Ewattingen) eingereiht. In der M55 kamen Thomas Ganter als 19. und Roland Fischer (beide LT Furtwangen/21.) erneut zum Doppelsieg. Das Duo hatte Jens Löffler (SC Bubenbach) auf der Strecke getrennt.

Nach halber Distanz musste Georg Spindler den Kampf um die Spitzenränge aufgeben und war am Ende froh, wenigstens als Gesamt-24. das Ziel erreicht zu haben. Bester der M65 wurde Josef Konrad (LG Baar), und überlegen gewann Helmut Winterhalder (FC Unterkirnach) die M70.

Bei den Damen nahm Cupverteidigerin Katrin Köngeter (FC Unterkirnach) den Kampf um den Tagessieg mit der Favoritin Stefanie Doll nicht auf. Mit fast drei Minuten Rückstand wurde sie aber klare Zweite, gefolgt von Martina Fleig (LT Furtwangen) mit großem Abstand. Damit war das Siegertrio identisch wie im Vorjahr. Aber auf den weiteren Plätzen sorgten Neulinge in der Szene für Überraschungen.

Als Vierte der starken W20 lief Johanna Leber (FC Unterkirnach) vor der Newcomerin Anne Spreitzer (W30) ins Ziel. Es folgte Birgitta Winterhalder (SC Bubenbach/W45) vor der 17-jährigen Miriam Fehrenbach als U20-Siegerin. Die Top Ten vervollständigten Bettina Erdeljan (SpK Schwarzwald-Baar/W50) vor Joana Haralambidis (TG Trossingen) und Heike Dilger (LT Furtwangen). Als Elfte gewann Friedgard Veller die W60-Klasse.

 
 

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