Rund 2800 Leser haben bei der Sportlerwahl im Schwarzwald-Baar-Kreis abgestimmt. Foto: Kienzler

Snowboarderin Selina Kammerer, Constantin Schenk und Triberger Ringer sind Sportler des Jahres.

Villingen-Schwenningen - Das dieses Mal besonders lange Auszählen der Stimmzettel hat ein Ende. Snowboarderin Selina Kammerer und auch die Triberger Zweitliga-Ringer haben ihren Titel bei der Sportlerwahl 2011 verteidigt. Mit dem Herren-Sieger Constantin Schenk kehrt ein alter Bekannter zurück.

Rund 2800 Leser unserer Zeitung hatten in den vergangenen Wochen fleißig die Stimmzettel ausgefüllt.

Am Donnerstagabend (wir werden noch berichten) wurden zum 20. Mal die jeweiligen drei Erstplatzierten in den Kategorien "Sportlerinnen, Sportler und Teams des Jahres" im Foyer des Theaters am Ring, Gastgeber waren in einem feierlichen Rahmen einmal mehr die Volksbank eG Villingen und die Volksbank Triberg eG, geehrt. Schirmherr war Landrat Karl Heim. Jeweils zehn Sportlerinnen, Sportler und Mannschaften waren unseren Lesern zur Auswahl gestanden.

Bei den Damen schaffte die Schönwälderin Selina Kammerer nicht nur die Titelverteidigung, sondern nun auch einen Hattrick. Die 18-jährige Snowboarderin hält sich weiterhin, trotz steigenden Aufwands, im internationalen "Zirkus". Auf Rang zwei steht mit der talentierten Kugelstoßerin Laura Wehrle (LG Baar) hingegen eine sympathische Newcomerin unserer Sportlerwahl. Bronze ging an Biathletin Simone Hauswald, die vor einem Jahr ihre großartige Karriere beendet hat.

Karate-Kämpfer Constantin Schenk war bereits bei früheren Wahlen zu Gast. Nach seinen Medaillen bei den Europameisterschaften und bei der DM 2010 musste es nicht überraschen, dass er nun auch Gold in diesem Rahmen entgegen nehmen konnte.

Josef Beha kommt auf Platz zwei ins Ziel

Auf Platz zwei folgte Marathon-Läufer Josef Beha, der vor einem halben Jahr mit seinem Sieg in Bräunlingen neue, große Akzente in seiner Laufbahn setzte. Rang drei ging an den begabten Boxer Marcel Orsinger, der im Olympiastützpunkt Heidelberg nun an seiner vielversprechenden Zukunft hart arbeitet.

Ein spannendes Stimmen-Rennen gab es ebenso bei den Mannschaften. Am Ende hatten die Triberger Ringer, die in nur zwei Jahren den "Hüftschwung" von der Oberliga in die Zweitklassigkeit schafften, erneut die Nase vorne. Silber ging wie auch im wirklichen Eishockey-Leben 2010 selbst an die Schwenninger Wild Wings, die in der damals neuen Arena so begeisterten. Verdient auch die Bronzemedaille für die Villinger Volleyballerinnen, die gestern natürlich bei der Ehrung auch darüber berichteten, ob es mit der 2. Bundesliga in Villingen weitergehen kann.

In allen drei Kategorien folgten hinter den "Medaillengewinnern" aber auch Sportler, die ebenso im vergangenen Jahr sehr viel erreicht haben, was einmal mehr die Vielfältigkeit und Leistungsdichte im Schwarzwald-Baar-Kreis unterstreicht.

Weitere Informationen:

Die Kreis-Sportlerwahl unserer Zeitung in Zusammenarbeit mit der Volksbank eG Villingen und der Volksbank Triberg eG fand zum 20. Mal statt und ist mit 2850 Euro honoriert.