Mit wenig Aufwand lässt sich im Haushalt einiges an Energie und somit auch an Geld einsparen. Foto: Remmers

Heute Tag des Energiesparens. Mit wenigen Kniffen kann Verbrauch gesenkt werden. Tipps von Energieagentur.

Schwarzwald-Baar-Kreis - Zum heutigen Tag des Energiesparens gibt ­Adalbert Brütsch von der Energieagentur Tuttlingen Tipps, wie sich mit einigen kleinen Kniffen Energie im Haushalt sparen lässt.

 Heizen und Lüften: Derzeit sinken die Außentemperaturen wieder, in den Häusern läuft die Heizung. Brütsch rät, die Temperatur in Räumen, in denen man sich aufhält, bei 20 Grad zu halten. "Jedes Grad mehr steigert den Verbrauch um sechs Prozent", sagt er. In den Zimmern, in denen sich die Bewohner weniger aufhalten, kann die Temperatur niedriger gehalten werden. Dabei sollten sie jedoch nicht unter 15 Grad sinken, denn dann besteht die Gefahr von Schimmelbildung.

Zwei bis drei Mal am Tag sollte zudem für drei bis fünf Minuten das Fenster geöffnet werden. "Die Feuchtigkeit geht nur über den Luftaustausch aus den Räumen", erläutert der Mitarbeiter der Energieagentur.

Ein allgemeiner Tipp: Wenn die Heizungkörper blubbern, enthalten sie Luft. An der Seite befinde sich ein Vierkantstift, der sich aufdrehen lasse und wodurch die Luft entweiche, erklärt Brütsch.

Strom: In jedem Haushalt finden sich Geräte, die Strom ziehen, obwohl sie nicht in Betrieb sind, da sie auf Stand-by laufen. Der Tipp: Diese heimlichen Energiefresser an eine Steckdosenleiste anschließen. So können sie mit einmal Knopf drücken komplett abgeschaltet werden. Damit könnten bis zu 90 Euro im Jahr eingespart werden, so Brütsch. Bei der Energieagentur oder dem Stromversorger lassen sich zudem Gerät leihen, mit dem sich der Verbrauch dieser Stand-by-Geräte messen lässt.

Auch Heizungspumpen, die zehn Jahre und älter sind, verbrauchen viel Strom. "Neue laufen nur, wenn sie benötigt werden. Damit lassen sich bis zu 200 Kilowattstunden im Jahr einsparen", weiß der Agenturmitarbeiter und rät, sich von einem Fachmann beraten zu lassen.

Wasser: Auch in der Küche lässt sich Energie sparen – und zwar mit dem Wasserkocher. Das Erhitzen im Topf auf dem Herd verbraucht wesentlich mehr Energie als mit dem Wasserkocher. Daher das Wasser zuerst im Wasser­kocher erhitzen und dann erst in den Topf. Die Pflege des Wasserkochers sollte dabei nicht zu kurz kommen, daher regelmäßig entkalken, denn sonst benötigt auch er mehr Strom.

Ein wichtiges Hilfsmittel im Haushalt sind zudem Spül- und Waschmaschine. Brütsch rät, beide komplett zu füllen bevor sie eingeschaltet werden. Niedrige Temperaturen beim Waschen beziehungsweise Spülen spart zusätzlich Energie.

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