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Schwarzwald-Baar-Kreis Martin Schulz punktet an der Basis

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Schwarzwald-Baar-Kreis - Dass Martin Schulz als Kanzlerkandidat für die Sozialdemokraten ins Rennen geht, bewerten sowohl Jens Löw, Bundestagskandidat und SPD-Kreisvorsitzender, als auch Nicola Schurr, stellvertretender Vorsitzender des Ortsvereins Villingen-Schwenningen, als eine gute Perspektive.

Die Nachricht von Sigmar Gabriel, auf die Position des Spitzenkandidaten bei der Bundestagswahl im September zu verzichten, habe ihn zunächst schon überrascht, gibt Löw zu. Mit diesem Schritt habe er nicht gerechnet. Schulz und Gabriel seien hervorragende Politiker, die beide anerkannt seien und einen guten Wahlkampf führen könnten. Doch mit dem bisherigen Präsidenten des Europäischen Parlaments trete ein Mann für die SPD an, der ohne die Belastung durch bundespolitische Entscheidungen in den vergangenen Jahren in die Bundestagswahl ziehen und die Menschen sicher überzeugen könne, schätzt Jens Löw. "Ein neuer Kopf bedeutet eine tolle Chance für die SPD".

Aufbruchstimmung erhofft

Das sieht auch Schurr so, für den Schulz schon länger der Wunschkandidat war, "das ist die beste Lösung". Gabriel habe in der großen Koalition nicht alles schlecht gemacht, doch der Zickzackkurs des Wirtschaftsministers sei bei vielen Bürgern nicht gut angekommen. Schulz habe sich mit seiner Position als entschiedener Europäer profiliert und mit seiner Kampfansage an die AfD und die Rechtspopulisten ein Zeichen gesetzt. "Er steht für die Grundwerte der Partei und macht die SPD wählbar", unterstreicht Schurr. Respekt sei Gabriel für die Entscheidung zu zollen, dass er den Weg für den früheren europäischen Parlamentschef freimacht.

Kaum habe sich gestern die Nachricht verbreitet, seien bei ihm die ersten positive Reaktionen eingegangenen, schildert Schurr die Stimmung in den Ortsvereinen und an der Parteibasis, aber auch bei Freunden und Bekannten, die keine Mitglieder seien. Es gebe viele, die der SPD frustriert den Rücken gekehrt hätten. Da sei Martin Schulz genau der richtige Mann, die Menschen aufzuwecken und wieder für die Sozialdemokratie zu begeistern. Von diesem Kanzlerkandidaten verspricht sich Schurr einen Wahlkampf, der von Aufbruchstimmung geprägt ist. "Das ist ein guter Schritt für die SPD."

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