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Schwarzwald-Baar-Kreis Lage am Klinikum aktuell noch entspannt

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Im Schwarzwald-Baar-Klinikum werden derzeit Ärzte und Pflegefachkräfte intensiv auf die spezielle Versorgung von Patienten mit Covid-19 vorbereitet. Foto: Klinikum

Schwarzwald-Baar-Kreis - Während das Klinikum Ärzte und Fachkräfte auf die Corona-Versorgung vorbereitet, steigt die Zahl der Infizierten im Kreisgebiet auf 103. Bislang liegt ein betroffener Corona-Patient auf der Intensivstation.

Aktuell stellt das Gesundheitsamt des Schwarzwald-Baar-Kreises 103 bestätigte Coronavirus-Fälle im Schwarzwald-Baar-Kreis fest. Damit liegen seit Dienstag 23 weitere Infektionen mit dem Coronavirus vor.

Von den insgesamt bisher bestätigten Fällen wurden 44 in Villingen-Schwenningen, jeweils 16 in Donaueschingen und Blumberg, fünf in Königsfeld, vier in Furtwangen, jeweils drei in Bad Dürrheim und Hüfingen, jeweils zwei in Brigachtal, Bräunlingen, Dauchingen und St. Georgen, jeweils ein Fall in Niedereschach, Schonach, Triberg und Tuningen gemeldet. Die betroffenen Personen sind auf Anordnung des Gesundheitsamtes zu Hause isoliert.

Wie das Schwarzwald-Baar-Klinikum auf Anfrage erklärt, befinden sich derzeit 18 bestätigte Corona-Patienten in stationärer Behandlung am Standort Donaueschingen, darüber hinaus gebe es vier Verdachtsfälle. "Von den 18 Fällen befindet sich ein Patient auf der Intensivstation, insgesamt acht werden beatmet", berichtet die dortige Sprecherin Sandra Adams.

Weiteres Personal geschult

Dort werden aktuell Ärzte und Pflegefachkräfte intensiv auf die spezielle Versorgung von Patienten mit Covid-19 vorbereitet, wie aus einer Mitteilung des Schwarzwald-Baar-Klinikums hervorgeht. Unter anderem schult ein Team aus Atemtherapeuten die Mitarbeiter im Umgang mit Beatmungsgeräten. Ziel sei nicht nur eine bestmögliche Patientenversorgung.

Es gehe auch darum, personelle Kapazitäten auszubauen. "Im Ernstfall müssen wir eine hohe Anzahl an Intensivpatienten angemessen behandeln und betreuen können – wir unterweisen unsere Ärzte- und Pflegeteams derzeit intensiv", erklärt Hinrich Bremer, Leiter der Pneumologie im Lungenzentrum am Standort Donaueschingen. "In praktischen und theoretischen Teilen frischen wir Wissen auf: Wir machen Ärzte und Pflegekräfte aus anderen Fachabteilungen des Klinikums, die sonst nur wenig mit Intensivmedizin zu tun haben, mit der Bedienung von Beatmungsgeräten vertraut. Außerdem unterrichten wir die spezifischen Handlungsabläufe bei der Intensivbeatmung."

In der täglichen Praxis sollen dann die zur Verstärkung eingesetzten Kollegen bei der Basistherapie der Covid-19-Patienten für Entlastung sorgen. Auf diese Weise können die Lungenspezialisten wesentlich mehr Intensivpatienten als sonst spezifisch behandeln und betreuen.

Weitere Informationen:

Hotline für gesundheitliche Fragen: 07721/ 9 13 71 90 (täglich, 8 bis 16 Uhr) Zentrale Mail-Adresse für gesundheitliche, gewerberechtliche und lebensmittelrechtliche Fragen zum Corona-Virus: corona@Lrasbk.de

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