Kampf um den Ball: Andre (Rielasdingen-Arlen/links) stört Donaueschingens Alexander Feucht bei der Ballannahme. Foto: Sigwart Foto: Schwarzwälder-Bote

LandesligaTabellenführer Rielasingen-Arlen nimmt mit einem 3:0 alle drei Punkte mit

Von Florian Hahnel

FV Donaueschingen – FC Rielasingen-Arlen 0:3 (0:2). Erwartungsgemäß wenig zu bestellen hatte der FV Donaueschingen im Kräftemessen mit dem souveränen Tabellenführer FC Rielasingen-Arlen.

Die "Rotblauen" zogen sich aber ordentlich aus der Affäre, mussten dabei ohne ihre Offensiven Markus Wenzler und Ali Günes auskommen.

Der primär während der Winterpause deutlich verstärkte FC Rielasingen-Arlen untermauerte auf der Baar seine Verbandsliga-Ambitionen, die Aktiven um Coach Oliver Hennemann sind groß gewachsen und haben teils eine höherklassige Vergangenheit.

Der wohl stärkste "Linksfuß" der Landesliga sollte die Donaustädter recht früh auf die Verliererstraße bringen. Zweimal (14. / 29.) zog Benjamin Winterhalder aus der Distanz erfolgreich ab, das Spielgerät schlug mit deutlicher kinetischer Energie jeweils im gleichen Winkel über FVD-Keeper Fabian Dittmer ein.

Bis zur Pause erspielte sich der FV Donaueschingen immerhin eine Minichance, die jungen Männer um Trainer Toni Szarmach machten es den Gästen nach Kräften schwer und zeigten sehr viel Engagement.

Dass Rielasingen-Arlen "nur" zu drei Treffern kam, ag auch am Biss der Gastgeber, gern hätten die "Ligakönige" aus dem Hegau etwas mehr für ihr Torverhältnis getan und dem FVD eine "Klatsche" verpasst. FC-Kapitän Alexander Stricker jubelte schließlich noch in der 73. Minute und nach seinem Siegtreffer, zuvor trieb vor allem dessen Kollege André Kohli an und bot der FVD-Abwehr wenig Gelegenheit durchzuatmen.

Donaueschingens Stefan Aleksic war übrigens nicht weit vom Ehrentreffer für seine Farben entfernt: Im Augenwinkel sah Aleksic den zu weit vor seinem Tor stehenden Ein-Meter-Neunzig-Schlussmann Jürgen Rittenauer, der mit Effet versehene und aus der Distanz geschossene Ball rollte einen knappen halben Meter am "langen" Pfosten vorbei.

Die auf dem "Haberfeld"-Kunstrasen und im kräftigen Hauch der "Eisheiligen" ausgetragene Partie wurde über eine Stunde verspätet angepfiffen. Das Anton-Mall-Stadion war nicht nur zum Ärger der Zuschauer gesperrt – nicht alle Gäste hatten die passenden Zweitschuhe im Gepäck. "Landesliga-Posse": Rielasingen-Arlen musste einen Fahrer in die heimischen Gefilde schicken, um anschließend sämtliche Kicker mit konformem Schuhwerk ausstaffieren zu können.

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