Legte sich bei den Deutschen Meisterschaften so richtig ins Zeug: das Gewichtheberteam aus Eisenbach. Es fehlen auf dem Bild Ernst Ambs und Peter Simon. Foto: Böttcher Foto: Schwarzwälder-Bote

GewichthebenKlasseleistung gezeigt

Von Torsten Böttcher

Am vergangen Wochenende fanden in Ohrdruf (Thüringen) die diesjährigen Deutschen Meisterschaften der Masters im Gewichtheben statt. Dabei waren 277 Athleten aus ganz Deutschland vertreten.

Das Team Eisenbach schickte gleich sieben Heber auf die nationale Bühne. Den Anfang machte in der AK 8 Ernst Ambs, der mit dem Gewinn des Deutschen Meistertitel gleich für den ersten Paukenschlag sorgte.

Der nächste Höhepunkt für das Eisenbacher Team ließ nicht lange auf sich warten. Auch der Donaueschinger Peter Simon (AK6 - 94 kg) verteidigte mit 87 kg im Reißen und 115 kg im beidarmigen Stoßen seinen Titel souverän.

Am dritten Tag gingen gleich vier GVE-Heber an die Hantel. Den Anfang machte Torsten Böttcher in der Altersklasse 3 -77 kg. Der 46-Jährige stellte in einem spannenden Kampf mit 94 kg/121 kg neue Saisonrekorde auf und erkämpfte sich den dritten Patz in seiner Klasse.

Für eine Überraschung sorgte in der Klasse über 105 kg der Bondorfer Jürgen Braun. Nach einem packenden Duell mit dem Dresdner Ralf Buschan stemmte sich Braun mit 98 kg/135 kg zu seinem ersten Meistertitel bei dem Masters.

In der AK2-Klasse - 85 kg stand Berthold Weiser auf der Matte. In der stark besetzten Gruppe belegte Weiser mit 93 kg/107 kg einen tollen fünften Platz. Sein Teamkollege Tobias Ambs verpasste in der AK 2-Klasse bis 77 kg nur knapp das Podest. Mit 98 kg/116 kg reichten am Ende zu einem vierten Rank.

Der letzte Heber des Schwarzwald-Teams sorgte noch einmal für große Freude. Mit 94 kg /118 kg gewann Michael Prosch in der AK1 Klasse -105 Kg den Deutschen Vizemeister-Titel.

In der Mannschaftswertung belegte das Team Eisenbach mit 1848 Punkten unter den besten Staffel Deutschland einen hervorragenden 4 Platz. Deutscher Mannschaftmeister wurden die Heber aus Gifhorn, die auf 1925 Punkte kamen.

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