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Schwarzwald-Baar-Kreis "DS"-Nummern sind wieder in Mode

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Von "DS" auf dem Autokennzeichen erhofft sich Donaueschingen nicht nur Heimatgefühl, sondern auch einen Imagegewinn. Foto: SIR/Tina Hägele

Schwarzald-Baar-Kreis - Das Kennzeichen DS, bisher eine Seltenheit und ein Relikt aus früheren Zeiten, als es noch den Landkreis Donaueschingen und den Landkreis Villingen gab, wird wohl bald wieder öfters im Kreis zu sehen sein. Der Gemeinderat der Baarstadt fasste am Dienstagabend einstimmig den Beschluss, die Stadtverwaltung damit zu beauftragen, das alte Donaueschinger Autoschild wieder an die Karossen zu bringen und die dafür notwendigen Meldungen zu tätigen. "DS" auf den Autokennzeichen, davon erhofft sich die Quell-Stadt nicht nur eine gehörige Portion Heimatgefühl, sondern auch einen großen Imagegewinn – die rollende Werbetafel sozusagen.

In Donaueschingen war es Bürgermeister Bernhard Kaiser, der stellvertretend für Donaueschingen und in der Mission, das alte Kennzeichen "DS" zurück auf die Autokennzeichen zu holen, Ende 2010 die Gmünder Erklärung unterschrieben hat. In den Dörfern tuckert noch der eine oder andere alte Traktor mit DS-Kennzeichen herum, davon abgesehen ist das DS-Kennzeichen auf den "Eschinger" Straßen eigentlich Geschichte.

Insgesamt 1000 bis 1500 Traktoren mit den alten Kennzeichen "VL" für Villingen und "DS" für Donaueschingen sind momentan noch im Verkehr.

Harald Weh, Leiter des Straßenverkehrsamtes beim Landratsamt, kann allerdings erst dann handeln, wenn das Land eine entsprechende Verordnung erlässt. "Donaueschingen hat beschlossen, das Kennzeichen DS wieder einzuführen", erklärte er auf Anfrage: "Das Land wird für sämtliche ehemaligen Kennzeichen, die nun wieder beantragt werden, eine entsprechende Verordnung verankern, dann können wir die EDV umstellen." Das könne relativ schnell geschehen, meint Weh. Einwohner aller Kommunen, die vor der Verwaltungsreform 1972 zum Kreis Donaueschingen gehörten, wie zum Beispiel Furtwangen, Vöhrenbach, Gütenbach, könnten dann ebenfalls das "DS"-Nummernschild beantragen. Das betreffe nicht nur Neuzulassungen. Möglich sind auch Umschreibungen bei bereits zugelassenen Fahrzeugen.

Die Hoffnung alteingesessener Villinger, sie könnten mit einem "VL"-Kennzeichen auch für die historische Stadt werben, wird sich allerdings nicht erfüllen. Laut Pressesprecher Nicolas Lutterbach gibt es in der Stadt keinerlei Überlegungen, zum Altkennzeichen zurückzukehren. Das würde der Gemeindereform schließlich völlig widersprechen und die Bestrebungen, Villingen und Schwenningen stärker zu vereinen, konterkarieren.

 

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Cornelia Spitz

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