Daniel Keilwitz erreichte mit "seiner" Corvette in Oschersleben nicht das Ziel. Foto: ADAC Motorsport Foto: Schwarzwälder-Bote

MotorsportKeilwitz kritisiert Aussagen

Callaway Competition startete am Wochenende in Oschersleben mit gemischten Gefühlen in die ADAC-GT-Masters-Saison 2014. Diego Alessi und Patrick Assenheimer gelang in der AutoArenA.de-Corvette Z06.R mit Platz sechs im zweiten Rennen beim ersten gemeinsamen Wochenende ein Top-Ergebnis, dazu siegten Toni Seiler und Jeroen Bleekemolen im ersten Rennen in der Gentlemen-Wertung.

Daniel Keilwitz (Villingen-Schwenningen) und Oliver Gavin erlebten auf der Rennstrecke bei Magdeburg in der Roller/Pilot-Corvette hingegen einen Saisonstart zum Vergessen. Sie schieden in beiden Läufen unverschuldet vorzeitig aus (wir haben bereits berichtet).

Daniel Keilwitz und Oliver Gavin, der in diesem Jahr drei Mal an der Seite des Masters-Titelverteidigers startet, erlebten ein schwarzes Wochenende. Im ersten Lauf rutschte Gavin ins Kiesbett, nachdem Kies und Gummibrocken in den Innenraum der Corvette gelangt waren und das Gaspedal verklemmten. Im zweiten Lauf am Sonntag lief es nicht besser: Keilwitz erwischte einen guten Start, bekam dann einen Stoß von einem Audi, was der Auslöser zu einem Unfall werden sollte, in den mehrere Fahrzeuge, darunter drei Corvette, verwickelt wurden. Daniel Keilwitz resümierte: "Der Start war schon sehr chaotisch, da die Fahrer in den ersten Reihen beschleunigt und dann wieder gebremst haben. Dadurch gab es einen Ziehharmonika-Effekt in den hinteren Reihen. Ich habe einen guten Start erwischt, bin links bis auf die Grasnarbe gefahren und habe dann gesehen, dass ein Audi zu mir rüberzieht. Ich konnte nirgendwo hin, dann wurde ich getroffen. Was mich an dem Unfall im Nachhinein irritiert hat, war, dass es in der TV-Übertragung sehr voreilige und zum Teil abweichende Aussagen über den Unfall und die Schuldfrage gab. Dies sollte man lieber in Ruhe analysieren und den Sportkommissaren überlassen."

Callaway Competition-Teamchef Giovanni Ciccone meinte: "Daniel Keilwitz und Oliver Gavin hatten leider alles nur erdenkliche Pech. In erster Linie sind wir froh, dass niemanden etwas passiert ist. Vor uns liegt nun viel Arbeit, denn in knapp zwei Wochen geht es in Zandvoort weiter."

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