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Schwarzwald-Baar-Kreis Blitzer lohnen sich für die Kommunen

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Mit Einnahmen von rund 2,4 Millionen Euro rechnet der Landkreis in diesem Jahr aus der Geschwindigkeitsüberwachung. Foto: ewk

Schwarzwald-Baar-Kreis - Welcher Autofahrer kennt das nicht, dass es in der 30-Kilometer-Zone in der Innenstadt mal blitzt oder auf der Landstraße oder Autobahn, wenn es so locker läuft und vorgeschriebene 100 Stundenkilometer schnell überschritten sind.

Im Kreistagsausschuss für Verwaltung, Wirtschaft und Gesundheit informierte Nicolas Raub vom Rechtsamt über die Geschwindigkeitsüberwachung im Landkreis. Aktuell sind im Landkreis zwölf stationäre Messsäulen, zwei mobile Anlagen inklusiv Fahrzeug und ein Enforcement Trailer, eine semistationäre Messaline im Einsatz. Für die beiden mobilen Anlagen sind 400 Messstellen registriert, etwa die Hälfte davon wird regelmäßig bedient. Als Kriterien gelten konkrete Gefahrenstellen oder hohe qualitative und quantitative Überschreitungen, aber auch Hinweise und Anfragen von Bürgern und Gemeinden. Das vorhandene Personal (2,4 Stellen, plus eine 450-Euro-Arbeitskraft) sei effizient ausgelastet.

Bei wöchentlichem Wechsel werden 50 Standorte abgedeckt

Motorradfahrer können mit dieser Technik nicht erfasst werden. Ganz neu und erst seit April im Einsatz, ist die so genannte Semistationäre Geschwindigkeitsüberwachung mit dem Enforcement Trailer. Diese Messtechnik vereint die Vorteile der stationären und mobilen Geschwindigkeitsüberwachung. Aufgrund des Akkubetriebs ist eine ununterbrochene personalunabhängige Messung über 24 Stunden bis zu zehn Tagen möglich.

Das mit der Anschaffung des 165.000 Euro teuren Trailers verfolgte Ziel, in sämtlichen Kreisgemeinden ausgewählte Standorte für eine gewisse Dauer zu beruhigen, ist laut Verwaltung erreicht. Im laufenden Jahr werden bei wöchentlichem Wechsel 50 Standorte abgedeckt. Zudem sei die Installation weiterer stationärer Anlagen damit entbehrlich. Insgesamt wurden in den ersten fünf Monaten mit dem Trailer 10.147 Geschwindigkeitsüberschreitungen erfasst. Bei den zwölf stationären Messstellen, Anschaffungspreis je 45­­­.000 Euro – mit Messeinschub 52.000 Euro, werden laut Hochrechnung für das laufende Jahr 67.577 Fälle erfasst. 2017 waren das noch 39.906. Für die beiden mobilen Anlagen (Beschaffungskosten je 148.000 Euro) werden für 2019 24.613 Fälle hochgerechnet, 1598 mehr als 2018. Bei Zusammenfassung aller Anlagen liegt die Hochrechnung für 2019 bei 107.410 gegenüber 78.704 Fallen in 2018. Die Auswertung und Bearbeitung der Fälle erledigt die Bußgeldbehörde des Landkreises, dem auch die Einnahmen zufließen. Die steigen mit dem Ausbau der Überwachungstechnik kontinuierlich von 1.482.822 Euro in 2017 über 1. 944.866 Euro in 2018 und hochgerechnet auf 2.422.025 Euro im laufenden Jahr.

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