Durch das winterliche Wetter ist in der Notaufnahme des Schwarzwald-Baar-Klinikums derzeit viel los.
Es wird gerutscht, dann mit den Armen gerudert und am Ende doch gefallen – Der Wintereinbruch und das damit einhergehende Glatteis bringt Konsequenzen mit sich und sorgt dafür, dass das Personal im Schwarzwald-Baar-Klinikum alle Hände voll zu tun hat. Auch am Freitagmorgen hatten Meteorologen Blitzeis angekündigt, was zu Glättegefahr auf den Straßen führte. Chaotische Verkehrsverhältnisse konnte die Polizei am Morgen glücklicherweise jedoch nicht bestätigen.
Ganz anderes vermeldete das Schwarzwald-Baar-Klinikum für die vergangenen Tage. „Es ist viel los in der Notaufnahme“, berichtete Klinik-Sprecherin Sandra Adams auf Nachfrage unserer Redaktion. Seit dem vergangenen Wochenende konnte das Klinikum viele verunfallte Menschen in der Notaufnahme verzeichnen. „Viele Patienten kamen mit gebrochenen Sprung- oder Handgelenken“, erklärte die Sprecherin. Es lässt sich vermuten, dass diese Verletzungen vor allem auf den Instinkt, bei einem Sturz die Arme auszustrecken, zurückzuführen sind. Adams gab auch an, dass die Anzahl an Patienten nach Verkehrsunfällen gestiegen sei.
Das Tauwetter in den nächsten Tagen mit mehr Regen als Schnee lässt nun hoffen, dass weitere Unfälle durch Glatteis ausbleiben.