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Schwarzwald-Baar IHK: Etappensieg für Gäubahn

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Seit Jahren kämpft die IHK für den zweispurigen Ausbau und im Kontext von Stuttgart 21 für die Direktanbindung an den Landesflughafen. Foto: Hopp

Schwarzwald-Baar-Heuberg - Einen Etappensieg für die Gäubahn sieht die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg erreicht: Der Direktanschluss an den Flughafen Stuttgart sei gesichert, teilt die Kammer mit.

Die Gäubahn genannte Bahnverbindung zwischen Stuttgart und Singen ist für die exportorientierten Unternehmen und die wichtigen Tourismusdestinationen der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg von essenzieller Bedeutung.

Seit Jahren kämpft die IHK für den zweispurigen Ausbau und im Kontext von Stuttgart 21 für die Direktanbindung an den Landesflughafen. "Zumindest dieses zweite Ziel scheint nun erreicht", erklärt die Kammer: Mit Schreiben vom 6. August hat Landesverkehrsminister Winfried Hermann der IHK bestätigt, der von ihr geforderte Direktanschluss der Gäubahn an den Flughafen stehe nicht mehr in Frage.

"Damit wird unsere Region über eine direkte Bahnverbindung an Europa und die Welt angeschlossen", so Thomas Albiez, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Der zweigleisige Ausbau der Strecke muss jetzt folgen. Vorangegangen war eine "Filder-Dialog S21" genannte Bürgerbeteiligung, auf den sich die Projektpartner des Bahnprojekts Stuttgart 21 im Frühjahr 2012 verständigt hatten.

Im Rahmen des am 7. Juli zu Ende gegangenen Dialogs waren für die Führung der Gäubahn von Horb nach Stuttgart unter anderem zwei Varianten vorgeschlagen worden, die die Anbindung an den Flughafen über die Bestandstrecke mit einem Umstieg auf die S-Bahn in Stuttgart Vaihingen oder die Führung der Gäubahn ab Horb über Tübingen und Reutlingen zum Flughafen vorsahen. Gegen beide Varianten hatte sich die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg gemeinsam mit den IHK Region Stuttgart, Nordschwarzwald und Hochrhein-Bodensee vehement gewehrt.

Die beiden Kammern verwiesen auf die hohe Bedeutung einer leistungsfähigen Gäubahn für die regionale Wirtschaft im Südwesten Baden-Württembergs, aber auch in der Nordschweiz, und die laut Flughafenverwaltung erwarteten zirka 400 000 zusätzlichen Fahr- und Fluggäste pro Jahr und appellierten an den Landesverkehrsminister, diese Potenziale in seiner Eigenschaft als Aufsichtsratsvorsitzender des Flughafens Stuttgart zu nutzen.

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