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Schwarzwald-Baar-Heuberg Schwarzwälder Narrenvereinigung: Hexen müssen vorerst draußen bleiben

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Wichtige Informationen teilen (von links) Chronist Bernhard Eckert, Jugendleiterin Tanja Dinser, Vizepräsident Karlheinz Bähr, Präsident Gerd Kaltenbach, Kanzelarin Bianca Weber und Brauchtums-Beisitzerin Anne-Rosel Schwarz mit. Foto: Kommert

Schwarzwald-Baar-Heuberg - Ob Wirtschaftskontrolldienst, Gema oder die Suche nach einem Archiv: Bei der Sitzung der Schwarzwälder Narrenvereinigung (SNV) im Heimatdorf ihres Präsidenten Gerd Kaltenbach kamen wichtige Themen zur Sprache.

Nach der Begrüßung durch die Hausherren, Ortsvorsteher Heinz Hettich und Oberzunftmeisterin Sonja Schätzle, ging es sogleich zur Sache. Ein wichtiges Thema war der Wirtschaftskontrolldienst. Alle Kuchenspenden für Feste müssten ein exaktes "Inhaltsverzeichnis" besitzen, so die Vorgabe. Seit Januar bestehe eine Auszeichnungspflicht, alle Zutaten müssten aufgeführt sein – auch wenn ein Stoff nur in Spuren vorhanden ist. Über den anstehenden Herbstkonvent in Dauchingen am 24. Oktober mit Wahlen informierten Gerd Kaltenbach und der dortige Zunftmeister Volker Ositschan.

Mehrere Zünfte haben Interesse geäußert, der SNV beizutreten. Da dies jedoch in der Hauptsache Hexenzünfte seien, sei dies derzeit wegen der Philosophie der SNV nicht möglich – nur jede sechste Zunft, die man aufnehmen will, soll eine Hexenzunft sein. Statt einer Aufnahmezeremonie wird sich nun eine der nächsten Gründungszünfte kurzweilig präsentieren, die Hexenzunft Villingen. Zum Thema Brauchtum fand Kaltenbach deutliche Worte: "Brauchtum ist mehr als nur drei Getränkestände in einer Halle!", betonte er.

Über ein erfolgreiches, kurzweiliges Sommerjugendtreffen mit rund 200 jungen Mitgliedern aus 13 Zünften in Brigachtal freute sich im Rückblick die Verbands-Jugendleiterin Tanja Dinser. Sie zeigte Höhepunkte der Veranstaltung auf.

Für das zweitägige Freundschaftstreffen bei der Narrenzunft Niedereschach am 9. und 10. Januar suche die Zunft noch die Mitarbeit einiger anderer Zünfte, die Programmpunkte anbieten könnten. Vizepräsident Karlheinz Bähr machte deutlich, dass dies sicher eine Spitzenveranstaltung werde.

Gerd Kaltenbach informierte, dass seit längerem Räume für ein Archiv gesucht werden, "in dem alle Unterlagen und Gastgeschenke gelagert werden können, die aber zugleich Platz für Zusammenkünfte von bis zu 40 Personen bieten", so der SNV-Präsident. Nun habe er zufällig mit dem Unterkirnacher Bürgermeister Andreas Braun über dieses Thema besprochen – und der habe ihm spontan Räume in der Schule angeboten, die geeignet seien. In den Startlöchern stehe der "Narrebot", man könne aber noch Beiträge nachmelden.

Über das Kapitel Gema-Gebühren informierte Bernhard Eckert. Edgar Schwörer vom Wolterdinger Narrenverein Immerfroh hatte festgestellt, dass es Sinn mache, bei der Musik-Gesellschaft eine Nachberechnung durchzuführen. Speziell wenn bei Umzügen Musikvereine spielten, die vor allem eigene Narrenmärsche oder den auf der Baar häufig gespielten "Hans gang heim" erklingen lassen. Diese seien frei. Durch genaue Überprüfung habe Schwörer fast 500 Euro zurückerhalten.

 
 

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