Trotz einer Schließung im Schwarzwald-Baar-Center in Villingen-Schwenningen zeigen sich die Verantwortlichen optimistisch. Foto: Marc Eich

Im Schwarzwald-Baar-Center schließt schon bald die Filiale einer US-Einzelhandelskette. Die Verantwortlichen des Centers sind jedoch guter Dinge, dass der Leerstand nicht von langer Dauer sein wird.

Dem Schwarzwald-Baar-Center droht ein neuer Leerstand. Denn das Einkaufszentrum ist erneut vom Rückzug eines Unternehmens vom deutschen Markt betroffen.

 

So wird mit Gamestop die Filiale einer US-Einzelhandelskette dicht machen. Medienberichten zufolge schließt das Unternehmen für Computerspiele und Unterhaltungssoftware sämtliche knapp 70 Niederlassungen in Deutschland. Offizielle Stellungnahmen von Gamestop gibt es dazu bislang nicht.

Keine offizielle Auskunft des Unternehmens

Laut dem Nachrichtenmagazin Games Wirtschaft waren zunächst Filialleiter über die Entscheidung informiert worden, doch auch Mitarbeiter hätten im weiteren Verlauf ihre Kunden über die bevorstehenden Schließungen aller Filialen in Deutschland informiert. Zudem sei es seit Ende November nicht mehr möglich, Vorbestellungen zu tätigen oder Gutscheine zu kaufen.

Das Schwarzwald-Baar-Center hat auf Anfrage unserer Redaktion die bevorstehende Schließung bestätigt. Ulrich Kaliner, Sprecher des Center-Eigentümers Berlinovo, weiß von der Schließung aller Filialen in Deutschland. „Wir gehen von einem Auszug zum 31. Januar 2025 aus, die Gespräche mit dem Mieter zur Rückgabe laufen“, erklärt Kaliner mit Blick auf das Einkaufszentrum.

Für die Fläche läuft bereits die Akquise

Beim Center zeigt man sich aber guter Dinge, dass der Leerstand nicht von langer Dauer ist. So würden schon Planungen für eine mögliche Neuvermietung laufen. Kaliner: „Die Fläche ist bereits in der Akquise, wir gehen von einer zügigen Nachvermietung aus.“

Zuletzt war bekannt geworden, dass die krisengebeutelte Dekokette Depot wohl im Schwarzwald-Baar-Center bleibt. Hingegen ist man auch bei „MyShoes“ von einer deutschlandweiten Schließung betroffen. Offen ist bislang ebenso, wie und wann die Fläche des seit 2022 geschlossenen Adler-Modemarkt wieder genutzt wird. Zu laufenden Verhandlungen möchte man sich seitens des Centers nicht äußern.