In Hochfilzen lief es für Janina Hettich-Walz nicht perfekt. Nun soll es in Lenzerheide besser werden. Foto: /AP

Während Daniela Maier nach ihrem ersten Weltcup-Sieg in Arosa beim Nacht-Skicross den siebten Rang belegte, geht es für Biathletin Janina Hettich-Walz ab Donnerstag in Lenzerheide wieder um wichtige Punkte. Snowboardcrosserin Jana Fischer hofft auf ihren ersten Podestplatz.

„Dorthin geht es natürlich höchst motiviert“, wollte Daniela Maier nach ihrem Triumph am Freitag in Val Thorens (Frankreich) am Dienstagabend im schweizerischen Kanton Graubünden nachlegen. Am Ende stand für die Schwarzwälderin in Arosa der siebte Rang. Hannah Schmidt aus Kanada bejubelte ihren ersten Sieg im Weltcup.

 

Daniela Maier

„Ich war etwas angeschlagen. Am Ende war es solide. Arosa war noch nie meine Lieblingsstrecke. Ich hatte gute Starts, habe gekämpft. Es war aber sehr langsam. Teilweise hat es sogar extrem gebremst“, hakt die Vierte des Gesamtweltcups das Nachtevent ab. Für die Skicrosserinnen und Skicrosser geht es am 21. und 22. Dezember in Innichen (Italien) wieder um Weltcup-Punkte. „Da gebe ich wieder Vollgas“, ist sich Maier sicher, dass sie dann „wieder vorne dabei“ ist.

Janina Hettich-Walz

Von Donnerstag bis Sonntag starten die Biathletinnen und Biathleten beim Weltcup in Lenzerheide. In der Schweiz stehen am Donnerstag (Frauen, ab 14.15 Uhr) und Freitag (Männer) zunächst die Sprints auf dem Programm, ehe am Samstag und Sonntag die Verfolgungs- und Massenstartwettbewerbe folgen.

Bei den Frauen vertreten Selina Grotian (SC Mittenwald), Janina Hettich-Walz (SC Schönwald), Franziska Preuß (SC Haag), Johanna Puff (SC Bayrischzell), Sophia Schneider (SV Oberteisendorf) und Vanessa Voigt (SV Rotterode) die deutschen Farben.

Der Sportdirektor

Felix Bitterling, der Sportdirektor Biathlon, lässt sich in einer DSV-Mitteilung so zitieren: „Lenzerheide ist zumindest für den Weltcup-Zirkus ein neuer Ort, der auf etwa 1500 Metern liegt. Der Weltcup in dieser Woche ist das Test-Event für die Weltmeisterschaften 2025. Von daher gilt es für uns, sich in vielerlei Hinsicht mit dem Stadion und dem Schießstand vertraut zu machen. Wir wollen diverse Abläufe testen – beispielsweise wohnen wir in diesem Jahr im gleichen Quartier, das wir auch bei der WM beziehen werden.“

Die Schönwälderin

Janina Hettich-Walz hat für die Tage in der Schweiz ein klares Ziel. „Hochfilzen war zuletzt leider nicht mein Wochenende. Nach Östersund hatte ich einen leichten Infekt. Dieser war zwar zu den Rennen wieder weg, aber ich war noch nicht im Vollbesitz meiner Kräfte. Für Lenzerheide hoffe ich, dass ich meine Form von Östersund wiederfinden kann. Dann sind sicher auch wieder gute Resultate möglich. Mein Ziel ist die WM-Norm noch vollständig zu schaffen, was noch einmal einen Platz in den Top 15 bedeutet“, sagt die Lauterbacherin vor der dritten Weltcup-Station des Winters.

Julia Tannheimer

Übrigens – beim IBU-Cup im norwegischen Sjusjoen (13. bis 16. Dezember) ist auch Julia Tannheimer (Skiinternat Furtwangen, DAV Ulm) dabei. Tannheimer hat in der „zweiten Biathlon-Liga“ in diesem Winter bereits zwei Top-10-Platzierungen geholt.

Jana Fischer

Nach ihrem grandiosen vierten Platz beim Weltcup-Auftakt in Les Deux Alpes will Jana Fischer nun im italienischen Cervinia den ersten Treppchenrang ihrer Weltcup-Karriere in Angriff nehmen. Doch zunächst muss sich die Bräunlingerin (SC Löffingen) am Freitag (ab 14.30 Uhr) für die Heats am Samstag (Einzel, 10.15 Uhr) und Sonntag (Team, 11.30 Uhr) qualifizieren.