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Schwarze Wolke am Himmel Kaminbrand bricht in Dietingen aus

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Bei einem Kaminbrand in der Hohensteinstraße in Dietingen verhindert das schnelle Eingreifen der Feuerwehr am Sonntag Schlimmeres. Foto: Feuerwehr

Dietingen - Zu einem Kaminbrand kam es am Sonntag in der Hohensteinstraße in Dietingen. Die Feuerwehr Dietingen wurde um 11.19 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen vor Ort bestätigte eine pechschwarze Rauchwolke aus dem Kamin an dem betroffenen älteren Bauernhaus die Annahme, dass es sich um einen Kaminbrand handelt.

Ein Trupp unter Atemschutz machte sich nach dem schnellen Aufbau einer Wasserversorgung auf den Weg zur weiteren Erkundung in das Gebäude. Eine leichte Rauchentwicklung konnte auch im Gebäude festgestellt werden. Weitere eintreffende Einsatzkräfte aus Böhringen, Irslingen und Gösslingen bauten eine zusätzliche Wasserversorgung auf und stellten weitere Atemschutzgeräteträger bereit.

Der Angriffstrupp im Gebäude räumte unterdessen den Ofen aus, brachte das glühende Brandgut nach draußen und kontrollierte anschließend den Kamin auf Beschädigungen. Parallel wurde die Temperatur mit der Wärmebildkamera am Kamin gemessen und während des gesamten Einsatzes regelmäßig kontrolliert.

Ungewöhnlich starke Hitzeentwicklung

Auch wurden Maßnahmen zur Kaminreinigung durchgeführt. Eine durchaus ungewöhnlich starke Hitzeentwicklung war im Bereich des Ofens und des Kamins wahrzunehmen.

Brisanz hatte die gesamte Lage zusätzlich, da in dem Bauernhaus größere Mengen von trockenem Stroh und Heu gelagert sind. Die unmittelbare Gefahr eines Brandes bestand aber nicht, da die Situation mit den eingeleiteten Maßnahmen zügig unter Kontrolle gebracht werden konnte. Auch konnte ein größerer Schaden am Gebäude verhindert werden, da die Feuerwehr rechtzeitig gerufen wurde.

Kaminbrände sehen oft zunächst harmlos aus oder werden eventuell erst spät erkannt, sind aber immer als äußerst gefährlich einzuschätzen. Aufgrund der sehr starken und schnellen Hitzeentwicklung entstehen gerade in älteren Häusern Schwelbrände, die sich in den Zwischendecken ausbreiten und Schaden anrichten können.

Die Einsatzleitung für die mit 34 Mann auf fünf Fahrzeugen angerückte Dietinger Feuerwehr hatte Gesamtkommandant Dominik Weißer. Gegen 12.45 Uhr wurde der Leitstelle das Einsatzende gemeldet.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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