Die junge Schwanenfamilie. Foto: Schwind

Die Freude ist groß bei dem ehemaligen Leiter des Hegerings Sulz/Vöhringen, Ludwig Schrägle. Am vergangenen Samstag schlüpfte das erste Schwanenküken, nach einer Brutdauer von etwa 36 Tagen, im Sulzer Schindergraben.

Sulz - Im Laufe des Wochenendes und zu Beginn der Woche kamen dann noch fünf Geschwister dazu. Zwei Eier lagen noch im Nest auf der Schwimminsel, da hieß es abwarten, ob noch weitere Schwanenküken das Licht der Welt erblicken.

Die sechs jungen Wollknäuel kamen grau mit weiß auf die Welt. Auffallend ist ihr langer schwarzer Schnabel. Als Nestflüchter haben sie in der Obhut der Mutter ihre ersten kleinen Ausflüge in die große weite Welt schon unternommen.

Küken wärmen sich an Mutter

Der Nachwuchs kann auch gleich schwimmen und sucht sich bald schon die erste Nahrung in Form von Wasserpflanzen, Algen, Schnecken, Würmern, Muscheln oder Gras. Aufgrund der kühlen Witterung und des Regens wird das Nest von Mutter und Küken noch eine ganze Zeit lang immer wieder aufgesucht, vor allem aber in der Nacht. Die Küken kommen unter das ausladende Gefieder der Mutter, um sich zu wärmen.

Die beiden "Schwaneneltern" Doreen und Matthias Braun werfen als Nachbarn immer einen prüfenden Blick auf die Schwanenfamilie. Nach zwei Monaten sehen die meisten Schwäne ganz grau aus, und sie lernen dann gerade das Fliegen.

Die jungen Höckerschwäne bleiben bis zur nächsten Balz im Familienverband, dann werden sie vom Männchen vertrieben.