Das Ausmaß der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Bayern ist erschreckend. Die Bundesregierung hat 400 Millionen Euro Soforthilfe zugesagt. Einer britischen Hochwasser-Expertin zufolge hätten sich die Unwetter allerdings nicht derart auswirken dürfen. Sie spricht von einem „monumentalen Versagen“. Was ist dran an diesem Vorwurf?

Die Bilanz der Hochwasser in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und auch in Bayern ist verheerend. Mehr als 150 Menschen starben bei den Überflutungen. Ganze Orte sind zerstört. Die Schäden haben unfassbare Ausmaße. Die britische Forscherin Hannah Cloke, die das europäische Hochwasser-Warnsystem mitentwickelt hat, erhebt jetzt schwere Vorwürfe gegen den deutschen Katastrophenschutz und die Bundesregierung. Sie trügen Mitverantwortung für die verheerenden Folgen der Flut, sagt die Professorin für Hydrologie an der Universität Reading. Der Leiter des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Armin Schuster, verteidigt sich. Die Warninfrastruktur habe gut geklappt im Bund, auch der Deutsche Wetterdienst habe „gut gewarnt“. Dennoch hat das Gesamtsystem nicht funktioniert, erklärt Christopher Ziedler, Leiter des Berliner Büros, im heutigen Podcast. Was muss verbessert werden?

Was beschäftigt die Menschen in Baden-Württemberg? Welche Themen stehen auf der landespolitischen Agenda? Und welche Rolle spielen Entwicklungen woanders in der Welt für den Südwesten? Der Feierabend Podcast fasst für Sie das wichtigste Thema des Tages zusammen – für die Region Stuttgart, für Baden-Württemberg und die Welt.

Egal ob im Auto, in der Stadtbahn oder zuhause auf dem Sofa: Ab 17 Uhr steht der Podcast für Sie zum Abrufen bereit – und begleitet Sie in den Feierabend.

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