Der Schuppen in Sunthausen brannte ab – die angrenzenden Gebäude konnten gerettet werden. Foto: Marc Eich

Ein Schuppen steht in Vollbrand – direkt daran grenzen zwei Gebäude: Diese schwierige Lage musste die Feuerwehr in Sunthausen lösen. Am Ende konnte ein Großbrand verhindert werden.

Als Bad Dürrheims Kommandant Volker Heppler am Einsatzort in der Ledergasse in Sunthausen eintraf, war die Lage ernst: „Der Schuppen stand in Vollbrand – es gab schon einen Überschlag auf das benachbarte Gebäude.“ Gegen 16.15 Uhr wurde dort am Sonntag das Feuer gemeldet, innerhalb kürzester Zeit breiteten sich die Flammen in dem Schuppen aus.

 

Direkt angrenzend stand ein älteres Ökonomiegebäude – hier züngelten die Flammen bereits unter den Dachstuhl, ein komplettes Übergreifen drohte. Daneben befand sich ein neueres Wohnhaus mit Holzbalkon, dessen Bewohner glücklicherweise nicht in Gefahr waren. „Wir hatten insgesamt eine starke Flammenbildung“, so Heppler.

Die ersten Maßnahmen der Feuerwehr sowie die Riegelstellung zeigten dann aber schnell Wirkung. „Es war erstaunlich – schon durch die ersten Löschangriffe konnten die Flammen schnell eingedämmt werden“, erklärt der Kommandant. Mit zwischenzeitlich vier Rohren hatte man das Feuer rasch unter Kontrolle – der Brand zog sich lediglich im Schuppen nach hinten durch.

Der Schaden konnte am Ökonomiegebäude größtenteils auf den Dachstuhl begrenzt werden, im Wohnhaus gingen lediglich Scheiben durch die Hitze zu Bruch. Gegen 19 Uhr rückten die 56 Einsatzkräfte der verschiedenen Feuerwehrabteilungen aus Bad Dürrheim ab – um 20.30 Uhr fand nochmals eine Überprüfung vor Ort statt.

Wie es zu dem Feuer kommen konnte, muss nun die Polizei ermitteln, verletzt wurde niemand.