Rechtzeitig zum neuen Schuljahr sind im Dornhaner Schulzentrum zahlreiche Renovierungs- und Sanierungsarbeiten abgeschlossen worden.
Unter anderem kann das Lehrschwimmbecken, das mit neuer Technik ausgestattet wurde, wieder in Betrieb gehen.
„Das muss noch verputzt werden“, sagt Swen Plaszewski, Leiter des technischen Bauamts, beim Rundgang auf dem Schulgelände zusammen mit Bürgermeister Markus Huber und Hausmeister Stefan Wössner. Sie stehen am Abgang zu den Betreuungsräumen. Die Treppe ist dort verlegt, ein Fenster eingebaut worden. Die Räume bekommen jetzt mehr Licht und könnten als Aufenthaltsbereiche nun besser genutzt werden. Aus Sicherheitsgründen wurde ein Geländer angebracht.
Neue Überdachung im Pausenhof. Die Überdachung im Pausenhof ist ebenfalls erneuert worden. Es verbindet drei Schulgebäude: Die Schüler können trockenen Fußes vom einen zum anderen gelangen. Hier wurde der Treppenaufgang mit Granitblockstufen neu gestaltet.
Die Klassenzimmer erhielten Akustikdecken, um den Lärmpegel zu senken, sowie neue Heizkörper. Hausmeister Wössner weist auf das „Kästchen“ an der Wand beim Lehrerpult hin. Dort kann in einem Amok-Fall der Alarm für die ganze Schule ausgelöst werden. Die aufwendigen Arbeiten beginnen erst, sollen aber bis Ende November erledigt sein.
Die Anlage wird nicht nur zur Alarmierung, sondern auch zur Durchsage genutzt. Im Gemeinderat war der Einbau nicht unumstritten, zumal die Kosten davon liefen. Sie liegen bei mehr als 300 000 Euro.
Die Beleuchtung wurde ebenfalls zum Teil erneuert und mit LED-Lampen ausgestattet. Die WC-Anlage für Mädchen ist saniert worden.
Im Lehrschwimmbecken wird an dem Tag noch gearbeitet. Das Becken ist leer, mit Wasser gefüllt wird es jedoch in den nächsten Tagen.
Größte Erneuerung im Technikraum. Auch im Duschbereich und bei den Umkleidekabinen gab es Erneuerungen. Die größte betrifft jedoch den Technikraum: Hier ist die Heizungs- und Lüftungsanlage komplett neu installiert worden.
Die alte war mehr als 40 Jahre alt und somit nicht mehr zeitgemäß. Sie verursachte, so Bürgermeister Huber, in den städtischen Einrichtungen den viertgrößten Energieverbrauch. Jetzt kann bei der Umwälzung von Wasser 30 bis 40 Prozent der Energie eingespart werden. Die Warmluft wurde zuvor ungenutzt nach draußen gelassen, die neue Heizungstechnik arbeitet mit Wärmerückgewinnung.
Die großteils in den Sommerferien ausgeführten Arbeiten kommen auf mehrere 100 000 Euro. Die Stadt erhalte dafür Fördermittel, teilt Huber mit.