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Schulsozialarbeit in VS Schüler starten Online-Petition gegen Pläne der Stadt

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Die Stadt will die Trägerschaft der Schulsozialarbeit übernehmen. Doch der Widerstand wächst. Foto: RFBSIP – stock.adobe.com

Die Stadt Villingen-Schwenningen will die Schulsozialarbeit künftig selbst übernehmen. Wieso nun nach Eltern, Lehrern und den bisherigen Trägern auch Schüler dagegen vorgehen, lesen Sie in unserem (SB+)-Artikel.

Villingen-Schwenningen - Der Protest gegen die Pläne der Stadt Villingen-Schwenningen, die Schulsozialarbeit in die eigene Hand zu nehmen, zieht Kreise – zuerst hatten die vier bisherigen Träger Alarm geschlagen, dann äußerten Eltern und Lehrer massive Bedenken. Und nun regt sich in der Schülerschaft Widerstand. Die Schülermitverwaltung (SMV) des Gymnasiums am Deutenberg (GaD) geht mit einer Petition voran.

Für die SMV ist klar: Die beiden Schulsozialarbeiterinnen, die derzeit im Auftrag des Caritasverbands am GaD tätig sind, "sind ein fester Bestandteil unserer Schulgemeinschaft". Sollte die Schulsozialarbeit tatsächlich wie geplant umstrukturiert werden – so die Befürchtung – "könnte das für uns bedeuten, dass die beiden nicht mehr die gesamte Schulwoche für uns da sein könnten oder das GaD sogar komplett verlassen müssten". Unter anderem durch die Streichung von 1,6 Stellen erhofft sich die Stadt sechstellige Einsparungen.

Gemeinderatssitzung am 9. Dezember

Doch das könnte zu Lasten der Schüler gehen, befürchten die bisherigen Träger sowie Lehrer und Eltern. Und auch Amelie Hornig, Schülersprecherin des GaD, macht sich Sorgen darum, was die Pläne der Stadt für deren Schüler bedeuten könnten. Man wolle sich deshalb vernetzen – mit Schülern, Eltern und Lehrern aus ganz VS. "Wir haben heute angefangen, andere Schulen zu benachrichtigen und sehen auch schon, dass sich Schüler in die Petition eintragen, deren Namen wir nicht kennen", sagt sie.

Doch die Zeit bis zur Gemeinderatssitzung am 9. Dezember, bei der das Thema diskutiert werden soll, sei knapp. Trotzdem setze die SMV große Hoffnung in die Petition, sagt Hornig. Denn am GaD ist man sich sicher, dass die Umstrukturierung massive Probleme mit sich bringen würde: "All diese Veränderungen würden sich negativ auf unsere Schulgemeinschaft auswirken. Deshalb sehen wir es als SMV, aber auch als Schüler, in unserer Verantwortung, diese Maßnahmen zu verhindern."

GaD-Schulleiter unterstützt die Online-Petition

Auch GaD-Schulleiter ­Zoran Josipovic unterstützt die Online-Petition. Besonders aktuell, in dieser unsicheren und unbeständigen Zeit, sei der Betreuungs- und Redebedarf der Schüler hoch – und Kontinuität in der Schulsozialarbeit immens wichtig. "Wir appellieren daher an alle Verantwortlichen zum Wohle aller unserer Kinder, die Schulsozialarbeit in der gewachsenen, fachlich höchst kompetenten und bewährten Struktur zu belassen."

Unter www.openpetition.de/petition/online/stellenkuerzung-der-schulsozialarbeit-der-stadt-villingen-schwenningen ist die Petition online abrufbar. Die SMV hofft, dem Gemeinderat so zeigen zu können, "wie unverzichtbar wir das derzeitige System für den Schulalltag empfinden".

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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