In der Anne-Frank-Schule muss schon bald mehr fürs Mittagessen gezahlt werden. Foto: Ginter

Die Preise für Lebensmittel steigen – das macht sich nun auch im Schulalltag bemerkbar. Die Preise für Essen in der Mensa werden angehoben. Ein Grund ist aber auch die eher geringe Nachfrage.

Furtwangen - Eine gute Mahlzeit zur Mittagszeit ist an einem langen Schultag von enormer Bedeutung für Kinder und Jugendliche – die Preise für die kulinarische Stärkung zwischendurch werden an den städtischen Schulmensen nun aber steigen – das hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen.

Betroffen von der Teuerung sind die Mensen des Otto-Hahn-Gymnasiums mit Realschulzug, der Anne-Frank-Schule, der Grundschule Neukirch, der Werkrealschule am Ilben und dem sozialpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum.

Neue Entgeltordnung tritt am 1. September in Kraft

Bei Preiserhöhungen durch das Studierendenwerk Freiburg wird im Gemeinderat stets neu über die Kosten abgestimmt, so auch dieses Mal. In Kraft treten soll die veränderte Entgeltordnung zum 1. September dieses Jahres.

Das Studierendenwerk sehe sich laut Beschlussvorlage des Gemeinderats gezwungen, aufgrund von steigenden Lebensmittelpreisen und "geringeren Abgabemengen" die Preise um 25 Cent anzuheben.

"Schnelle Teller" könnten, aufgrund der geringen Bestellmengen von circa 195 Mahlzeiten pro Woche, für die beteiligten Schulen derzeit nicht ausgeliefert werden, da laut Mensa des Studierendenwerks "zu kleine Mengen während des Transports nicht vorschriftsmäßig warmgehalten werden könnten".

Nachfrage verläuft noch "schleppend"

Ein weiteres Problem ist auch die Nachfrage, die "noch immer sehr schleppend" verlaufe. Somit stehe letztlich auch weniger Personal zur Verfügung – und das Angebot müsse daher insgesamt eingegrenzt werden. Für das neue Schuljahr erhoffe man sich gesteigerten Zulauf, um den Hungrigen auch die "schnellen Teller" wieder anbieten zu können, heißt es weiter.