Beim Wintersporttag der Zellerschule in Nagold stand alles im Zeichen von Bewegung und Abwechslung vom Schulalltag.
Statt Unterricht im Klassenzimmer konnten die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule in Nagold aus einer Vielzahl sportlicher Angebote wählen und den Tag aktiv gestalten. Ob beim Fußballturnier, Tanzen, Klettern oder Skaten – Teamgeist, Koordination und Freude an der Bewegung spielten überall eine zentrale Rolle.
Wichtiger Ausgleich zum schulischen Alltag
Auch naturnahe Aktivitäten wie Wandern oder Reiten boten die Möglichkeit, sich an der frischen Luft zu bewegen und neue Erfahrungen zu sammeln. Wer das Element Wasser bevorzugte, konnte sich beim Schwimmen sportlich auspowern. Der Wintersporttag bot nicht nur einen wichtigen Ausgleich zum schulischen Alltag, sondern stärkte auch das soziale Miteinander.
In klassen- und jahrgangsübergreifenden Gruppen zeigten die Schülerinnen und Schüler Fairness, Rücksichtnahme und gegenseitige Unterstützung. Schulleiter Ulrich Schubert betonte: „Durch das besondere Engagement der Lehrkräfte und der Schulsozialarbeit konnte ein gelungener Tag organisiert werden. Da war für jeden etwas Tolles dabei!“
Bei bestem Winterwetter machten sich die Schülerinnen und Schüler gemeinsam auf den Weg durch die verschneite Landschaft. Eine Gruppe wanderte von Nagold aus in Richtung Rohrdorf und besuchte dort den nahegelegenen Reiterhof.
Der Bleichhof bietet ein weitläufiges Ausreitgelände sowie einen Reitplatz und einen Allwetterplatz – ein idealer Ort für Kinder und Jugendliche, um den Umgang mit Pferden zu erleben. Der Hof verfolgt ein inklusives Konzept: Menschen aller Altersgruppen und mit unterschiedlichen Voraussetzungen können hier Erfahrungen mit Pferden sammeln und sich persönlich weiterentwickeln. Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand gesund oder beeinträchtigt ist – der gemeinsame Umgang mit den Tieren steht im Vordergrund.
Auf dem Hof angekommen, durften die Schüler zunächst die Ponys und Pferde beim Bürsten, Streicheln und Frisieren hautnah erleben. Die Freude war groß, als es im Anschluss darum ging, gemeinsam mit den Tieren einen Parcours zu absolvieren. Zum krönenden Abschluss hatte jede und jeder die Möglichkeit, kurz auf ein Pferd zu steigen und einige Runden zu reiten – ein Höhepunkt des Tages, der bei vielen leuchtende Augen hinterließ.
Nachwuchstänzer üben Choreografie
Eine 16-köpfige Gruppe junger Schülerinnen machte sich mit ihren Lehrerinnen auf in Richtung Iselshausen. Dort hatte sich die „Quiet Storm Street Dance Unity“ angeboten, kostenlos für ein Programm zu sorgen. Unter der Leitung von Steven Christ übten die Jugendlichen gemeinsam und in Kleingruppen eine Choreografie ein und setzten diese zu unterschiedlichen R’n’B- und Hip-Hop-Songs um.
Zusätzlich erzählte Steven etwas zu seiner spannenden Biografie vom Förderschüler zum bekannten Tänzer, Lehrer und Choreographen und beeindruckte mit seinen motivierenden Worten zu Themen wie „Motivation“, „soziales Miteinander“ und „Träume umsetzen“.
In der Stadthalle fand ein umjubeltes Fußallturnier der Klassen fünf bis zehn statt. Ein weiterer Höhepunkt bildete das spannende Match einer Schülerauswahl gegen eine Lehrermannschaft.