Manch einer schwelgt noch in Erinnerungen an früher. Doch der Physiksaal soll bald grundlegend erneuert werden. Foto: Schneider

Die Stadt Sulz investiert kräftig in die Schulen. Das zeigt der Besuch an der Grund- und Werkrealschule sowie dem Gymnasium.

Bildung ist wichtig – diesen Eindruck bekam man kürzlich beim Treffen des Ausschusses Technik und Umwelt.

 

Denn das Gremium fand sich nicht wie sonst im Bürgersaal ein, sondern stattete zuerst die Grund- und Werkrealschule (GWRS) eine Visite ab, bevor es ins Albeck-Gymnasium ging.

Neue Räume und Photovoltaik

An der GWRS konnten die anwesenden Stadträte etwa die neuen Fenster mit Holz-Alu-Konstruktion in Augenschein nehmen. „Sie sind ein bisschen teurer, dafür aber auch wertiger“, erklärte Bauamtsleiter Reiner Wössner. Und deshalb habe man sich auch bei allen Schulen – also GWRS, Lina-Hähnle-Realschule und Gymnasium – für diesen Typ entschieden.

„Das Zimmer ist quasi zu 95 Prozent neu“, erklärte Bauamtsleiter Reiner Wössner. Foto: Schneider

„Der Klassenraum hat eine neue Schallschutz-Decke, eine LED-Beleuchtung und einen neuen Bodenbelag“, zählte er die zusätzlichen Neuerungen auf. „Das Zimmer ist quasi zu 95 Prozent neu.“ Weitere Maßnahmen an der GWRS seien eine Fluchttreppe für den Brandfall sowie eine Rauch- und Feuerschutztür. „Die PV-Anlage auf dem Dach wird noch angeschlossen“, verwies er auf ein weiteres Projekt, das noch nicht ganz abgeschlossen sei.

Veraltete Lichttechnik

Szenenwechsel. Der Physiksaal des Albeck-Gymnasiums, einige Stadträte sitzen – wie einst in ihrer Schulzeit – in den Stuhlreihen, hinter ihnen streckt Albert Einstein auf einem Poster die Zunge heraus.

Das gesamte Gebäude ist gut 60 Jahre alt, und somit entspricht auch dieser – wie auch der nahe gelegene zweite Fachraum und der Vorbereitungsraum – nicht mehr den Anforderungen der heutigen Technik. Dies werde vor allem bei der Beleuchtung, etwa beim Energieverbrauch und der Ausleuchtung deutlich.

Boden, Decke, Elektrik

„Beleuchtung, Installation, Gas, Wasser und Abwasser sowie Elektrik und Verdunklungsanlagen werden komplett neu gemacht“, listete Wössner die Maßnahmen auf. Für die Ausstattung der Fachräume sind 300 00 Euro veranschlagt, für Abbruch und Demontagearbeiten sowie Wasser-, Abwasser- und Gasanlagen jeweils 30 000 Euro.

Auch hier wird sich einiges grundlegend verändern. Foto: Schneider

Die Bodenbelagsarbeiten und die Beleuchtung werden mit je 20 000 Euro beziffert, für die Elektroverteilung braucht man 70 000 Euro, für die Decken 50 000 Euro und die Beschattung 25 000 Euro.

Gremium ist sich einig

Das Honorar beläuft sich auf 35 000 Euro, so dass die Gesamtsumme die 580 000 Euro erreicht. Das Geld ist bereits im Haushaltsplan 2026 bereitgestellt, die Umsetzung der Maßnahme wird von Juli bis Ende September erfolgen.

Die Stadträte stimmen der Vergabe für die Neuausstattung der Fachräume an die Firma Hohenloher Schuleinrichtungen aus Öhringen in Höhe knapp 213 000 Euro brutto einstimmig zu.