Ein tiefes Loch klafft derzeit auf dem Schuhmarktplatz. Der Bagger hat ganze Arbeit geleistet. Was hat es damit auf sich?
2010 erlebten die Zuschauer beim Narrentag einen Schreckmoment. Die Zimmerleute hatten beim Aufstellen des Narrenbaums erhebliche Probleme. Die 20 Meter hohe Fichte geriet stark ins Wanken und drohte runterzufallen. Der städtische Werkhof rückte mit einem Kran an, um den Baum aufzustellen.
Neue Vorrichtung erleichtert das Aufstellen
Solch ein Spektakel soll es beim Narrentag 2024 nicht geben, erklärt Bernd Franke von der Oberndorfer Narrenzunft. Derzeit wird daher die neue Vorrichtung zum Aufstellen des Baumes erstellt. Über eine Art Rutsche wird der Baumstamm tief in einen schmalen Schacht eingeführt. Sollte es beim Aufstellen Schwierigkeiten geben, kann der Baum nur in eine Richtung fallen – weg von den Zimmermännern und weg vom Publikum.
Als Vorbild für die Vorrichtung diente der Aufstellschacht in Überlingen, so Bürgermeister Hermann Acker. Die Maßnahme dauere aufgrund der Betonierarbeiten etwa zwei bis drei Wochen.
Doch dann ist der nächste Schritt in Richtung Narrentag getan und dem Aufstellen des Baums steht nichts im Weg.