Als treffsicher erwiesen sich junge und ältere Schützen beim Adlerschießen in Hausen. Foto: Pfister

Burladingen-Hausen (hp). Im Hausener Schützenhaus wurde beim Adlerschießen der Schützenkönig ermittelt. Nach 2017 und 2018 holte sich Peter Wuhrer zum dritten Mal den Titel des Schützenkönigs.

2020 war das Schießen pandemiebedingt ausgefallen, so der Vorsitzende Josef Musler bei der Siegerehrung. So blieb die Schützenkette für zwei Jahre im Besitz von Andreas Pflumm, der 2019 gewonnen hatte. Musler selbst stellt den Adler her, lackiert wird er von Pflumm. Zu den üblichen Trophäen stattete er diesen heuer noch mit einem Mundschutz aus und lobte für den erfolgreichen Schützen ein Fass Bier aus.

Nach 30 Schuss fiel die Krone durch Neumitglied Rick Kieffer und nur 24 Schuss später das Zepter durch Walter Meyer. Der Apfel fiel – mit Ankündigung – nach 43 Schüssen durch Joachim Horn. Während der linke Flügel nach 72 Schüssen getroffen durch Rolf Theurer zu Boden fiel, erwies sich der rechte Flügel als widerstandsfähiger. 99 Schuss waren von Nöten, der letzte abgegeben von Achim Klaiber.

Da war Küchenchef Bernd Kuster schon längst nervös, befürchtete er doch, die Schützen kämen nicht rechtzeitig zum Mittagessen. Frisch gestärkt ging es anschließend in voller Besetzung weiter.

Alle die sich eine Trophäe geholt hatten, durften nun im Kampf um die Schützenkette wieder einsteigen.

Nach 41 Schuss stand fest: Peter Wuhrer holt sich die begehrte Schützenkette von seinem Konkurrenten Andreas Pflumm wieder zurück. Und auch der zusätzliche Mundschutz wurde von Wuhrer abgeschossen. Den Tag über hatten auch einige Jungschützen unter Standaufsicht von Rolf Theurer trainiert.