Rosalie Ettlinger und Emil Dampf heirateten 1894. Foto: Synagogenverein Rexingen

Zwei Schülerinnen des Martin-Gerbert-Gymnasiums, Anna Pagel und Vivian Müller, erforschten im Rahmen ihres Seminarkurses „Lernen durch Engagement“ das Leben von Rosalie Dampf, die im April 1942 nach Theresienstadt deportiert und kurze Zeit später im Vernichtungslager Treblinka ermordet wurde.

Das Ziel ihrer Recherche war von Anfang an die Verlegung eines Stolpersteins vor dem Haus in der Neckarstraße 53, in dem Rosalie Dampf mit ihrem Mann Emil Dampf 30 Jahre lang einen koscheren Metzgerladen geführt hatte. Sie suchten in verschiedenen Archiven und konnten in den USA noch Nachkommen ausfindig machen, die ihnen ein Hochzeitsfoto von Rosalie und Emil Dampf zur Verfügung stellten.