Begrüßung per Fußcheck ist auch bei der Jugend inzwischen normal geworden. (Symbolfoto) Foto: © Alessandro Biascioli – stock.adobe.com

Die Dauer der Pandemie kratzt an der Motivation: So erlebt es die Zehntklässlerin Kim Beuckmann. Seit Monaten verbringt sie die meisten Zeit am heimischen Schreibtisch. Doch nicht nur die Schultage sind öde. Die 15-Jährige sehnt sich nach Normalität.

Bad Teinach-Zavelstein - Kim Beuckmann ist 15 Jahre alt. Ein Zehntel ihres Lebens hat sie inzwischen unter Pandemiebedingungen verbracht. Für junge Menschen wie Kim bedeutet das vor allem: viel Zeit zu Hause am Schreibtisch. Denn sie besucht die zehnte Klasse des Hermann-Hesse-Gymnasiums (HHG) in Calw wegen Corona seit Dezember fast nur noch virtuell. Lediglich drei Tage vor den Pfingstferien fand Unterricht vor Ort statt. Zwei Arbeiten hat sie an diesen Tagen geschrieben, die letzte Klausur davor dürfte Ende November oder Anfang Dezember gewesen sein, schätzt die 15-Jährige.

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