Rund 40 Jugendliche des Schwarzwaldgymnasiums und aus der Partnerstadt Fréjus drängten sich beim Rathaus mit (von links) Bürgermeister Sven Ketterer, den Lehrkräften mit Begleitlehrerin Sylvaine d’Almeida, Clara Frey, Mareike Hauck und Larissa Raich, Bürgermeister-Sekretärin Sabine Kobek (Bildmitte kniend mit Schal) und Nikolaus Arnold (vordere Reihe, Dritter von links). Foto: Hans-Jürgen Kommert

Bürgermeister Sven Ketterer empfing die Schüler aus Fréjus und Triberg im Rathaus. Auf sie wartet ein abwechlungsreiches Programm.

Die Städtepartnerschaft mit Fréjus funktioniert, wie Nikolaus Arnold, Vorsitzender des Partnerschaftsausschusses Triberg-Fréjus, bei der Ankunft der Austauschschüler aus der Partnerstadt erläuterte.

 

Auch die politische Schiene seitens der Rathäuser und der Gemeinderäte sei hervorragend, wie auch die der Bevölkerung und der Vereine. Kaum waren die Jugendlichen angekommen aus Südfrankreich, stand schon der Antrittsbesuch im Rathaus an, bei dem sich der neue Rathauschef Sven Ketterer vorstellte. Arnold erläuterte ihnen neben den Vorzügen der Stadt auch den handgeschnitzten Rathaussaal. Zunächst herrschte etwas Gedränge – Stadtrat Klaus Nagel, der an St. Ursula in Villingen unterrichtet, hatte Gastschüler aus Irland nach Triberg mitgebracht.

20 Schüler im Alter von 15 und 16 Jahren kamen nach zwölf Stunden Busfahrt in der Wasserfallstadt an, gemeinsam mit ihrer Deutschlehrerin Larissa Raich und Begleitlehrerin Sylvaine d’Almeida.

Natürlich hatte die Stadt für die Gäste aus Südfrankreich ein tolles Programm zusammengestellt, mit Besuch der Wasserfälle, im Schwarzwaldmuseum, Triberg-Land und Triberg Fantasy. So das Wetter mitspielt, gibt es eine Schneeschuhwanderung am Feldberg. Es geht nach Freiburg, am Dienstag ist Schul- und am Samstag Familientag. Am Mittwoch steigt eine Fasnet-Party.

Lehrkräfte freuen sich über Interesse

Die Verbindungslehrerinnen Clara Frey und Mareike Hauck freuten sich ungemein über den Besuch – als nächstes kommt eine Schülergruppe aus der neuen Partnerschule in Estaire. „Dass das Interesse auf beiden Seiten so groß ist, freut uns ungemein“, sagten die Lehrkräfte strahlend.

Arnold fasste sich kurz bei seiner Ansprache, um die Gäste nicht allzu lang von Laugengebäck und Kaltgetränken abzuhalten. Er betonte die lange bewährte Freundschaft zur französischen Partnerstadt und die Freude über die gegenseitigen Besuche. Zum Besuch der deutschen in Südfrankreich werde er ebenso kommen wie zum traditionellen Omelette-Fest. Bereits am Donnerstag fahren die Franzosen wieder zurückfahren an die Côte d’Azur.