Weigheim wünscht sich mehr Breitbandkabel im Ort. Foto: Woitas dpa

In der Sitzung des Ortschaftsrats teilte stellvertretender Ortsvorsteher Günter Schilling seine Enttäuschung hinsichtlich einem Statusbericht zum Thema „Breitbandkabel, Erdkabel“ mit.

„Wer sich fragt, weshalb nicht mehr auf der Folie erscheint, dem muss ich mitteilen, dass es nichts Neues zu diesem Thema gibt“, berichtete Schilling.

 

Dabei war eine gemeinsame Begehung mit den Stadtwerken (SVS) auf dem Gebiet zwischen der Albstraße, am Berg und der Trossinger Straße vielversprechend verlaufen. Die existierenden Pläne für die Erdverlegung und die bereits von den Stadtwerken versandten Schreiben stimmten zuversichtlich, dass die Breitbandversorgung in Weigheim einen großen Schritt nach vorne macht.

Doch ist wirklich davon auszugehen, dass dafür in 2026 die Verlegung des Breitbandkabels und der Erstellung von Hausanschlüssen entlang der rund zwei Kilometer Straßenlänge in diesem Gebiet erfolgt? Schilling äußerte sich skeptisch angesichts der lediglich 200 Meter Breitbandkabel, deren Verlegung im Vorjahr erfolgte.

„Ewige Baustelle“

„Wir haben der SVS unsere Unzufriedenheit und Befürchtungen mitgeteilt, eine ewige Baustelle im Ort zu haben“, verwies Schilling darauf, dass die Dauerbaustelle auf dem ehemaligen Tennisplatzgelände ebenfalls kein Schmuckstück darstellt.

„Jetzt heißt es weiter warten und auf eine baldige Antwort der SVS zu hoffen“, meinte er.

Container für die Jugend

Erfreuliches berichtete Schilling in Bezug auf den seit Jahren diskutierten Standort für eine Jugendraum. Seit kurzem steht oberhalb der Festhalle ein Container für die Jugend auf einem festen Fundament.

Der Container beinhaltet eine Küchenzeile und sanitäre Anlagen. Der Hauptraum ist noch leer.

„Jetzt liegt es an den Jugendlichen, ihn mit Leben zu füllen“, informierte Schilling, dass die Inbetriebnahme und Eröffnung unmittelbar nach der Fertigstellung der Anschlussleitungen für Wasser, Abwasser und Strom erfolgen kann.