Im Kronegebäude wurde ein Wasserschaden größeren Ausmaßes festgestellt (Archivfoto). Foto: Cools

Das kommt zur Unzeit: Im Kronegebäude in Bochingen gibt es einen größeren Wasserschaden. Was bedeutet das für die dort geplanten Fasnetsveranstaltungen?

In herausfordernden Situationen zeigt sich, wie gut ein Team funktioniert. Denn groß war der Schreck, als am Freitag im Kronegebäude ein Wasserschaden größeren Ausmaßes über alle Stockwerke hinweg in den Küchenbereichen festgestellt wurde.

 

Schnell war klar, dass dieser zentrale Ort des Bochinger Fasnetsgeschehens nicht mehr benutzt werden kann. Jetzt musste schnell gehandelt werden, denn es ging nicht nur um Ausweichmöglichkeiten, sondern vor allen Dingen um die Logistik und die Einsatzteams im Wirtschaftsbereich, die sich komplett neu orientieren mussten.

Die Stadt Oberndorf reagierte sofort und gab grünes Licht für alle Änderungen. Der Turnverein stellte sofort die Halle zur Verfügung, und die Bochinger Kirchengemeinde öffnet das Gemeindehaus. Erschwerend kam hinzu, dass man mit den Außenplätzen nicht planen konnte aufgrund der unsicheren Wetterlage.

Geschafft: Entspannung beim Elferrat, nachdem die Ersatzplanung „in trockenen Tüchern“ war Foto: Holzer-Rohrer

Nachdem aber alles geregelt werden konnte, fiel der Druck ab, und beim Narrensprung am Sonntag zeigte sich der Elferrat schon wieder entspannter.

Der Umzug wurde zur Turnhalle umgeleitet, und diese wird auch am Fasnetsdienstag ganztägig geöffnet sein, um die Narrenschar und Gäste aufzunehmen. Neben dem Narrenessen ist auch für die Verköstigung der Besucher gesorgt.

Die Seniorenfasnet am Rosenmontag findet im Gemeindehaus statt und wird auch von der Kirchengemeinde bewirtet. Man habe superschnelle, spontane und große Unterstützung erfahren, sagte Vizepräsident Timo Rohrer im Gespräch. Dafür sei man sehr dankbar. Der Vorfall zeigt, dass man in der Not auf den innerörtlichen Zusammenhalt zählen kann.