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Schramberg Zweite Bewerbung um OB-Stelle eingegangen

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Die Geschäftsführerin der Wirtschaftsfördergesellschaft Schwarzwald-Baar-Heuberg, Dorothee Eisenlohr, ist nach Amtsinhaber Thomas Herzog die zweite Bewerberin um die Oberbürgermeisterstelle in Schramberg. Erster Wahlgang ist am Sonntag, 7. Juli. Foto: privat

Schramberg - Es gibt eine zweite Bewerbung um die Oberbürgermeister-Stelle im Schramberger Rathaus: Dorothee Eisenlohr aus Spaichingen hat am Montag ihre Bewerbung abgegeben. Sie tritt als überparteiliche, unabhängige Bewerberin an.

"Ich beobachte seit zweieinhalb Jahren die Ereignisse, dabei habe ich mein Herz für Schramberg entdeckt", sagt die derzeitige Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg. Ursprünglich stammt die 37-Jährige aus Hechingen, seit zweieinhalb Jahren lebt sie in Spaichingen. Genauso lange lenkt sie die Geschicke der Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg, deren Gesellschafterin neben anderen Städten, Gemeinden und den Landkreisen Rottweil, Tuttlingen und Schwarzwald-Baar auch die Stadt Schramberg ist.

Nach ihrem Abitur hatte Eisenlohr Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien an der Universität Passau und Internationales Management in den Niederlanden studiert. Studienbegleitend absolvierte sie eine journalistische Ausbildung und bildete sich in systemischer Organisationsentwicklung weiter.

Zu ihrem beruflichen Werdegang gehören laut ihrer Mitteilung Tätigkeiten im Personalmarketing eines mittelständischen Unternehmens und als Freiberuflerin für die Industrie- und Handelskammer Neckar-Alb ebenso wie eine Stelle als Projektleiterin Fachkräftesicherung bei der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart.

Sechs Jahre lang beim Verband Region Stuttgart Verwaltungserfahrung gesammelt

Verwaltungserfahrung habe sie sechs Jahre lang beim Verband Region Stuttgart gesammelt, berichtet die Kandidatin. Dort habe sie den Bereich internationale und überregionale Beziehungen verantwortet und die erste regionale Jugendbeteiligung verantwortet. 2012 und 2013 habe sie als Geschäftsführerin des Bundesnetzwerks der Europäischen Metropolregionen in Deutschland viele Termine in Berlin und Brüssel absolviert.

Am Montagmorgen hat Eisenlohr ihre Bewerbung um das OB-Amt bei der für Wahlen zuständigen Abteilung Öffentliche Ordnung der Stadt abgegeben. Was jetzt noch fehlten, das seien die erforderlichen Unterstützungsunterschriften, die sie bei ihren Terminen in Schramberg jetzt dann sammeln werde, erzählt sie.

Berührt habe sie, und das sei auch ein Ausschlag für ihre Bewerbung gewesen, die Gartenschau-Bewerbung der Schramberger und das viele Herzblut, das in die Aktion gesteckt worden sei. Und so sehe sie doch auch manche Parallelen von Schramberg zu ihrer Geburtsstadt Hechingen wie Höhe und Tal hier, Ober- und Unterstadt dort oder auch die geschlossenen Krankenhäuser. Und ähnlich wie die Schramberger Beziehung zu Rottweil sei auch die Hechinger Beziehung zu Balingen.

"Mein Herz", so sagt sie, "schlägt für die Beteiligten, die nicht im Hochglanzzustand sind." So sei in Schramberg aber auch Vieles ganz toll, alleine die Zahl der Vereine und es gebe auch viele gute Bedingungen. "Ich glaube aber, es geht auch noch mehr", sagt sie. Jeder Ortsteil, die Talstadt genauso wie Tennenbronn, Sulgen, Waldmössingen, Heiligenbronn und Schönbronn, bringe seinen eigenen Charakter und besondere Bedürfnisse mit. "Das finde ich spannend, und wenn es hier gelingt, verbindend zu wirken, ist schon viel gewonnen", ist ihre Ansicht.

Zunächst hat sich die Bewerberin vorgenommen in den nächsten Wochen vor allem erst einmal zuzuhören. Über Ereignisse und Herausforderungen in der Stadt zu lesen sei das Eine, zu spüren, was davon die Menschen bewegt, das Andere. Jetzt, nachdem ihre Bewerbung öffentlich sei, freue sie sich, auch offen mit den Menschen sprechen zu können.

Als ihr wichtige Themen nennt Eisenlohr die Bürgerbeteiligung und eine moderne, serviceorientierte Stadtverwaltung, in der die Beschäftigten gerne arbeiten würden. "Ich wünsche mir, dass Schramberg in Zukunft weiterhin lebenswert für junge und ältere Menschen und für Familien bleibt. Der Stadtumbau sei "eine Chance, die wir nutzen müssen".

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