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Schramberg Zahl der Lastwagen steigt wieder an

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Ein wesentlicher Faktor für eine mögliche Realisierung der Talstadtumfahrung ist die Zahl der Fahrzeuge, die sie täglich nutzen werden. Foto: Wegner

Schramberg - Nachdem in den Vorjahren der Verkehr auf der Bundesstraße 462 teilweise zurückgegangen ist, gibt es in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres eine Steigerung, die deutlich über dem landesweiten Durchschnitt liegt.

An mehreren Stellen wird der Verkehr auf der Bundesstraße 462 gemessen. Die genaueste Messstelle, unterhalb des früheren Autohauses Hils zwischen Sulgen und Schramberg, wird von der Straßenverkehrszentrale Baden-Württemberg betrieben. Diese hat mittlerweile die Daten der ersten drei Quartale des Jahres 2018 veröffentlicht, aus denen hervorgeht, dass der Verkehr montags bis freitags um 3,5 Prozent auf durchschnittlich 15 017 Fahrzeuge angestiegen ist. Landesweit liegt die Zunahme auf Bundesstraßen an Werktagen bei 0,7 Prozent. Die Zahl der Fahrzeuge ist ein wesentliches Maß bei der Berechnung der Wirtschaftlichkeit der Tunnellösung für die Talstadt.

Schwerverkehr hat zugenommen

Deutlich zugenommen hat auf der Strecke zwischen Schramberg und Sulgen auch wieder der Schwerverkehr: 1390 Fahrzeuge wurden dort von Januar bis Oktober 2018 an den Werktagen täglich registriert ­– ein Plus von 5,3 Prozent. Trotz der Bundesstraßenmaut, die seit 1. Juli 2018 für Lastwagen gilt, gehen die Zahlen im Schwerverkehr derzeit nicht zurück. So liegt die Steigerung im Monat November, die noch nicht in die Jahresstatistik eingeflossen ist, mit 1489 Fahrzeugen sogar bei 11,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Noch deutlicher ist dieser Wert im Oktober 2018 mit täglich 1546 Lastwagen über 3,5 Tonnen – eine Steigerung von satten 22,1 Prozent gegenüber 2017.

Ähnliche Zahlen für den Gesamtverkehr auf der Bundesstraße zwischen Tal und Höhe gab es bereits in früheren Jahren, so wurden beispielsweise im Oktober 2013 im Schnitt 15 009 Fahrzeuge an Wochentagen gemessen, darunter damals 1320 Lastwagen.

Verkehrsrückgänge in einzelnen Monaten der vergangenen Jahre waren vor allem auf Baumaßnahmen entlang der Bundesstraße zurückgeführt worden. So waren immer wieder Teilstücke der Bundesstraße in Richtung Rottweil wegen Sanierungsarbeiten ganz oder teilweise gesperrt, der Schwerverkehr war meist großräumig umgeleitet worden.

So war nach 15 129 Fahrzeugen 2015 und 15 248 im Jahr 2016 die Zählung 2017 nur noch auf 14 514 Autos gekommen – unter Berücksichtigung der Monate Oktober (15 451) und November (16 437) dürfte der Jahreswert für 2018 rechnerisch (bislang ohne Dezember) auf 15 186 tägliche Fahrzeuge ansteigen.

Bei der Zahl der Lastwagen lag die Bundesstraße in den Vorjahren ziemlich ähnlich: 1320 Lastwagen waren 2013 an Wochentagen gezählt worden, 2015 waren es 1314, im Jahr darauf 1371 und 2017 dann 1305. Damit lag der Anteil am so genannten Schwerverkehr in den ersten drei Quartalen 2018 bei 9,3 Prozent.

Etwas mehr Schwerverkehr war allerdings vor Einführung der Lastwagen-Maut und Finanzkrise noch zwischen Tal und Sulgen unterwegs: 2006, im ersten Jahr der für diesen Streckenabschnitt veröffentlichten Statistik der Straßenverkehrszentrale Baden-Württemberg, waren es 1681 Brummis, die durchschnittlich insgesamt täglich in beide Richtungen gezählt wurden – bei zu heute ziemlich ähnlichen Gesamtwerten von 15 451 Fahrzeugen (montags bis freitags).

Weitere Informationen: www.svz-bw.de

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