Schramberg - Der Familienname Seckinger kommt in Deutschland circa 700-mal vor, die Variante Sekinger rund 200-mal. Der Raum Schramberg sticht dabei besonders heraus. 1429 wird bei einem Hofverkauf im Hugswald (Hardt) der Besitzer genannt: Hans Seckinger. Ein Berthold ist dann 1444 Kirchenpfleger der Hugswaldkirche. Der Name hat sich auch in den anderen Orten der Herrschaft Schramberg festgesetzt, beispielsweise auf dem Haldenhof in Sulgen, im Kirnbach und auf dem Friedrichsberg, kaum später auch auf dem Lienberg. Die meisten Seckinger blieben aber auf katholischem Boden. Der Hans Seckinger von 1429 dürfte aus (Bad) Säckingen stammen, vielleicht aber auch schon der unbekannte Vater. Das bleibt letztendlich im Dunkeln. Der Name ist also ein Herkunftsname.