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Schramberg Woher kommt mein Name: Spreter

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Schramberg - Der Familienname Spreter kommt in Deutschland nur etwa 160-mal vor. Davon leben circa 70 Prozent in Baden-Württemberg – mit deutlichem Schwerpunkt im Landkreis Rottweil.

Die Spreter – auch Spräter und Spretter geschrieben – gehörten im ausgehenden 14. und frühen 15. Jahrhundert zu den bedeutendsten Familien der Stadt Mühlheim an der Donau. Spätestens 1490 zog ein Familienmitglied – Hans Spretter – von Mühlheim in die Reichsstadt Rottweil. Die Familie verbreitete sich dort in den Folgegenerationen recht stark. Eine der Rottweiler Linien erhielt in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhundert sogar das Adelsprädikat "von Kreidenstein". Der Kreiden-stein ist eine abgegangene Höhenburg über dem Bäratal. Die Spreter von Kreidenstein starben im 17. Jahrhundert wieder aus.

Ein anderer Zweig blieb bürgerlich, brachte Schmiede, Metzger, Gerichtsschreiber und Ratsherren hervor. Ein Johann Andreas Spreter zog um 1638 nach Schramberg und übernahm dort die nach den Verwüstungen des 30-jährigen Krieges verwaiste Schmiede. Mindestens acht seiner Kinder erreichten das Erwachsenenalter und heirateten in die Schramberger Bürgerschicht beziehungsweise nach Waldmössingen und Epfendorf. Viele Schramberger haben ihn unter ihren Vorfahren. Spreter ist ein Übername für jemanden, der Hanf oder Flachs spreitet, also ausbreitet.

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