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Schramberg Woher kommt mein Name: Scheerer

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Schramberg - Der Familienname Scheerer kommt in Deutschland 3100-mal vor, vor allem in Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg. Im Südwesten trifft man besonders häufig im Landkreis Rottweil und im Hohenlohekreis auf ihn. Die Variante Scherer ist mit über 26 000 Namensträgern deutschlandweit deutlich häufiger. Spitzenwerte erreicht er im Saarland und in der Pfalz. In Baden-Württemberg ist er charakteristisch für den Main-Tauber-Kreis und den südlichen Schwarzwald. In St. Peter heißen gut zwei Prozent der Einwohner so, in Schonach ein Prozent.

Die Schreibweisen Scherer, Scheerer und auch Schärer wechselten sich im Lauf der Geschichte ab und kristallisierten sich im 19. Jahrhundert mehr oder weniger zufällig in einer dieser Formen. Ein Peter Scherer ist 1517 Bauer auf dem Hardter Benediktenhof. 1519 wird in einer Triberger Besitzbeschreibung ein Theiß erwähnt. In Schiltach tritt der Name spätestens 1491 auf.

Der Wundarzt Bartle (Bartholomäus) Scherer, der ab 1575 Kinder taufen lässt, ist nicht nur Vorfahr vieler Schiltacher, sondern auch einer der Urahnen des Arztes und Theologen Albert Schweitzer und des Philosophen Jean-Paul Sartre. Es handelt sich um einen Berufsnamen. Ein Scherer war Barbier, Wundarzt und Chirurg in einem, mehr Handwerker als Mediziner. Im Fall des erwähnten Bartle Scherer in Schiltach stimmen Familienname und Beruf überein. Die Familie brachte auch über Bartle hinaus über Generationen hinweg Wundärzte und Bader hervor.

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Stephan Wegner

Fax: 07422 9493-18

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