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Schramberg Woher kommt mein Name: Nagel

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Schramberg - Der Familienname Nagel kommt in Deutschland ungefähr 40.000-mal vor und gehört damit zu den 150 häufigsten Namen. Er ist flächendeckend verbreitet, im Bayerischen und Österreichischen auch in der Variante Nagl.

Der Name geht zurück auf den Beruf des Schmieds. Die Häufigkeit des Berufs und der entsprechenden Bei- und Familiennamen zwang zu weitergehenden Unterscheidungen, etwa nach dem bearbeiteten Material (Eisen-, Goldschmidt), nach der Art des Produkts (Pfannenschmidt) oder nach der Lage der Werkstatt (Bachschmied). Nagel, Nägele und Nägelin sind indirekte Berufsnamen für einen (Nagel-)Schmied. Auch Funk, Hammer oder Stahl gehören in diese Gruppe von Namen.

Es tauchten im Lauf der Jahrhunderte immer wieder vereinzelte Namensträger in der Schramberger Gegend auf. Aber erst ein 1683 geborener Paul Nagel aus Franzensfeste bei Sterzing (Südtirol) konnte in Schramberg Fuß fassen. Im Taufregister Sterzing wurde der Name noch "Nagl" geschrieben. Paul arbeitete ab 1717 in Bingen bei Sigmaringen und von 1730 an als Kohlenmeister im Schramberger Hammerwerk. Er ist der Stammvater der meisten katholisch geprägten heutigen Nagel in Schramberg und Umgebung.

Angesichts der Tatsache, dass sich der Name in Schramberg erst recht spät festsetzen konnte, gibt es heute erstaunlich viele Nagel in der Talstadt.

Der Name gehört heute zu den 20 häufigsten Namen dort.

Ihre Redaktion vor Ort Schramberg

Stephan Wegner

Fax: 07422 9493-18

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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