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Schramberg Woher kommt mein Name: Maier

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Schramberg - Der Familienname Maier kommt in Deutschland etwa 100 000-mal vor und gehört damit zu den 40 häufigsten Namen. In der baden-württembergischen Liste ist er noch viel weiter oben zu finden. Hier ist er nach Müller, Schmidt und Schneider der vierthäufigste Name überhaupt. Besonders viele Maier leben im Raum Villingen-Singen.

Die Variante Mayer ist im Ländle ebenfalls deutlich häufiger als im Bundesdurchschnitt. Umgekehrt sind die Meyer, die deutschlandweit auf Platz fünf stehen, in Baden-Württemberg weit abgeschlagen. Die unterschiedlichen Schreibweisen gehen vor allem auf sprachliche Verschiedenheiten zurück. Bestimmte Dialekte bevorzugen ein "e", während andere ein "a" nahelegen. Ähnliches gilt für die Varianten mit "i" beziehungsweise "y" oder "-er" beziehungsweise nur "-r" am Ende.

Der Familienname Maier (mitsamt Varianten) geht auf die alte Funktionsbezeichnung Meier zurück. Diese geht wie französisch maire "Bürgermeister" auf lateinisch maior (domus) "der Größere" (in einer Dienerschaft) zurück. Im frühen Mittelalter bezeichnete der Begriff den herrschaftlichen Verwalter eines Fronhofs, der die Dienste der Hintersassen und unselbstständigen Landwirte überwachte und ihre Abgaben an den Herrn abführte. Der Begriff erfuhr später jedoch eine deutliche Ausweitung hin zum einfachen Pächter eines landwirtschaftlichen Guts, und immer breitere bäuerliche Schichten wurden so bezeichnet.

Ihre Redaktion vor Ort Schramberg

Stephan Wegner

Fax: 07422 9493-18

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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