Schramberg - Der Familienname King kommt in Deutschland etwa 2200-mal vor. Eindeutiger Schwerpunkt ist der Raum Schramberg, wobei Lauterbach noch mal hervorsticht. Es handelt sich dabei um eine Ableitung von Küng, der alemannischen Form von König (mittelhochdeutsch künc). Wie bei Graf, Bischof, Kaiser und ähnlichen ist davon auszugehen, dass der erste Namensträger irgendeine Beziehung zu einem Graf, Bischof oder Kaiser hatte. Diese Beziehung kann ein Lehenverhältnis sein, ein ähnliches Aussehen oder Auftreten. Ausgeschlossen werden kann die Vorstellung, dass die King aus England eingewandert sind. Hans und Cunradt King sind um 1550 als Bauern im Sulzbach genannt, ein Philipp in Tennenbronn und ein Antonius in Aichhalden. Interessant ist, dass die meisten King zur Zeit der Reformation im 16. Jahrhundert in Gebieten wohnten, die katholisch blieben. Anders als bei den Storz oder Jäckle gibt es daher auch heute noch relativ wenige evangelische King.