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Schramberg Woher kommt mein Name: Hils

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Schramberg - Der Familienname Hils kommt in Deutschland circa 1500-mal vor, vor allem in Baden-Württemberg. Klarer Schwerpunkt ist der Landkreis Rottweil. Mit deutlichem Abstand bei der relativen Verbreitung folgen die Ortenau (hier vor allem die Gemeinde Seebach), der Schwarzwald-Baar-Kreis und die Gegend um Paderborn (Nordrhein-Westfalen). Dazu kommen noch etwa 340 Hilß und Hilss, vor allem im Raum Kappel-Grafenhausen und Lahr, und 400 Hilser, von denen die meisten in Tennenbronn und Triberg beheimatet sind.

Es gibt schon im 16. Jahrhundert zahlreiche Hils in der Schramberger Gegend, insbesondere in Lauterbach. In einer Urkunde aus der Landenberger Zeit um 1530 werden dort die Geschwister Hans und Quirin und ihre in Nußbach bzw. Oberwinden lebenden Brüder Benedikt und Jerg (Georg) erwähnt.

Der Flurname Hilsenbühl in Lauterbach hatte sich spätestens in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts etabliert. Die Gemarkung geht auf mittelhochdeutsch huls, hüls "Stechpalme, Walddistel" zurück. Dasselbe gilt für den Familiennamen Hils selber. Er ist ein Wohnstättenname für jemanden, der an einem mit Stechpalmen bewachsenen Ort wohnte. Die Wälder rund um den Mooswaldkopf waren und sind für ihren hohen Anteil an Stechpalmen bekannt. Der Hilsenbühl oder seine direkte Umgebung könnten also der Ursprung der Familie gewesen sein.

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